Clavaleyres 07.12.2017

100 000 Franken für die Strassensanierung

Die bernische Exklave Clavaleyres bereitet sich auf die mögliche Fusion mit Murten vor: Die Strassen werden saniert und ein Dorfverein gegründet.

Die Fusion mit der Stadt Murten ist für das Jahr 2021 geplant. Noch vorher möchte die Gemeinde Clavaleyres ihre Strassen, deren Gesamtlänge 1300 Meter beträgt, sanieren. Deren Zustand sei nämlich verbesserungsbedürftig. «Die Gemeindestras­sen weisen an vielen Stellen Risse auf, und der Oberbelag ist vielerorts ganz abgetragen», schrieb der Gemeinderat in seiner Botschaft an die Gemeindeversammlung. Er beantragte, die Sanierungskosten in einer Höhe von 100 000 Franken zu genehmigen. Die Gemeinde sei finanziell gut aufgestellt und könne die Strassensanierung aus eigenen Mittel finanzieren, präzisierte Gemeindepräsident Jürg Truog. Die Gemeindeversammlung im November hatte die Sanierung genehmigt. Hingegen wird die Kantonsstrasse weiterhin nur geflickt. Der Kanton Bern habe auf die Anfrage für eine Belagserneue­rung ablehnend geantwortet.

Ebenfalls im Hinblick auf die Fusion informierte Truog, dass die Gründung eines Dorfvereins geplant sei. «Murten hat uns zu diesem Schritt geraten», sagte Truog gegenüber den FN. «Der Verein könnte Geld für unsere lokalen kulturellen Anlässe sprechen. Wir müssten dann nicht immer in Murten um eine finanzielle Unterstützung bitten.» Alle anderen Gemeinden hätten vor ihrer Fu­sion mit Murten ebenfalls einen Dorfverein gegründet.

Voranschlag mit Defizit

Der Gemeinderat präsentierte den Voranschlag mit einem Defizit von rund 26 500 Franken. Das sind fast 20 000 Franken mehr als vor einem Jahr. Unter anderem seien Abschreibungen dafür verantwortlich.