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ZiG-Blog: Tipps für ein umweltbewusstes Leben

Von Florence Testorelli.

Heute Morgen wollte ich mir ein belegtes Brötchen mitnehmen, damit ich nach dem Sport nicht zu fest Hunger habe. Zuerst wollte ich es in eine Dose packen, doch dann kam mir in den Sinn, dass die meisten Dosen, die wir besitzen, aus Plastik sind. Da die zu häufige Verwendung von Plastik zu erheblichen Umweltschäden führt, suchte ich nach einer anderen Möglichkeit. Mir kam die kleine Rolle Plastiktüten in den Sinn, welche mir bei meinem Problem aber auch nicht weiterhelfen konnte. Doch da wir in meiner Familie auf einige wichtige Punkte der Ökologie achten (Wiederverwendung), entdeckte ich schliesslich einen braunen 100% recycelbaren Beutel, in welchen ich mein Brötchen schliesslich eingepackte. In unserem Alltag ist es nicht einfach, Plastik zu vermeiden. Es begegnet uns ständig und auch wenn wir es nicht wollen, vom Einkaufen in den Supermärkten ganz zu schweigen.

Duschgel nur in Plastikverpackungen kaufbar

Leider ist es noch nicht gang und gäbe, dass sich grössere Firmen wie Migros, Coop, Manor etc. mit dem Thema Ökologie auseinandersetzen. Das wird zum Beispiel beim Kauf von Duschgel deutlich: Duschgels, die nicht in Plastikflaschen verpackt sind, sind oftmals nur in Bioläden verfügbar und dort meist sehr teuer. Hierfür gibt es jedoch einige kleine Tipps und Tricks. Eine Möglichkeit besteht darin, das Duschgel selber herzustellen. Eine einfachere Variante ist es, sich Nachfüllbeutel für das entsprechende Duschgel zu kaufen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich bis jetzt für das Nachfüllen entschieden habe, wobei das erste schon seit einiger Zeit auf meiner Pendenzenliste steht.

Bananenschalen gehören nicht in die Natur

Während unserer Studienreise wiesen mich Freundinnen darauf hin, dass Bananenschalen nicht einfach in der Natur hinterlassen werden können. Die Schalen kämen aus exotischen Ländern und wenn diese in der Schweiz auf einem Feldweg weggeworfen werden, so dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis diese verrotten. Wir sollten demnach beachten, dass wir Früchte aus unserem eigenen Land problemlos in einer Wiese wegwerfen können, jedoch die exotischen Früchte nicht. Solche kleinen Dinge, die wir als Menschen täglich erfahren, entdecken oder wie ich beigebracht bekommen, können schon nur durch einen kleinen Schritt umgesetzten werden.

Ein Stoffpad zum Abschminken

Seit rund einem Jahr bemühe ich mich, keine Watte mehr beim Abschminken zu verwenden, sondern ein aus Baumwolle bestehendes Stoffpad. Weshalb ich mich genau entschieden habe, auf diesen nebensächlichen Müll zu verzichten, weiss ich selber nicht genau. Aus Bequemlichkeit ertappe ich mich jedoch hie und da, doch in die Wattedose zu greifen. Sollte ich die Wattedose aus dem Badezimmer entfernen und dem Motto „Aus den Augen aus dem Sinn“ folgen oder kann ich mich mit ruhigem Gewissen bedienen?

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