Freiburg 13.01.2018

Mitarbeitende setzen sich für Doktoranden ein

An der Universität Freiburg regt sich neuer Widerstand gegen die Erhöhung der Studiengebühren.

Doktorandinnen und Doktoranden zahlen heute an der Universität Freiburg eine Gebühr von 115 Franken pro Semester. Die Universitätsleitung will, dass sie künftig zusätzlich eine Studiengebühr von 180 Franken bezahlen (die FN berichteten). Das Komitee der Körperschaft der Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wehrt sich nun dagegen. In einer Mitteilung fordert es «einen politischen sowie medialen Diskurs über den Zugang zu (höheren) Bildungseinrichtungen, den Beitrag der Doktorierenden zur Gestaltung der Universität in Lehre und Forschung sowie über die Stellung der Universität im Kanton Freiburg». Anstatt dass Gebühren eingeführt und erhöht würden, solle der Kanton eine angemessene Finanzierung der Universität garantieren. «Ein konstruktiver Dialog mit allen Beteiligten des Kantons und der Universitätsgemeinschaft erscheint uns unerlässlich», so die Körperschaft. Das Komitee distanziere sich zudem von allen persönlichen Angriffen auf betroffene Mitglieder der Universitätsgemeinschaft, insbesondere auf die Rektorin.

Der Körperschaft gehören neben den von den aktuellen Massnahmen des Staatsrates betroffenen Doktorierenden auch die Medizinerassistenten, Doktor- und Oberassistenten, akademischen Mitarbeitende, wissenschaftliche Bibliothekare, Lehr- und Forschungsräte und -rätinnen sowie Lektoren und Lektorinnen an, die an der Universität angestellt sind; das sind insgesamt rund tausend wissenschaftliche Mitarbeitende.

njb