30.12.2017

Neues Jahr – neue Hoffnungen, Erwartungen und Ereignisse

Was uns 2018 bringen wird, wissen wir definitiv erst am Ende des neuen Jahres. Dennoch fragten die FN Passanten und einige ausgewählte Personen, welchen Tag sie in ihrer Agenda rot angestrichen haben.
«Mein Töchterchen kommt in die erste Klasse. Der Sohn ist schon eingeschult, und nun freut sie sich riesig, auch endlich in die Schule gehen zu dürfen. Das ist ein besonderer Schritt hin zu mehr Autonomie – für sie und für uns.»

Caroline Carrillo, 38

«Ich freue mich sehr, als Bundespräsident den Nationalfeiertag zu feiern und den 1. August 2018 mit allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Schweiz gemeinsam begehen zu dürfen.»

Alain Berset, Bundespräsident der Schweiz

«Ende nächstes Jahr schliesse ich mein Maschinenbau- Studium ab. Das bedeutet noch ein bisschen Stress (lacht). Vor allem die Abschlussarbeit. Danach bleibe ich in der Firma, in der ich jetzt arbeite.»

Alex Lüdi, 31

«2018 steht die Wiedereröffnung des Hotels Adler in Murten an. Ich wirkte beim Umbau als Innenarchitektin. Im Sommer reise ich dann mit meiner Familie sechs Wochen durch die USA.»

Julia Zürcher, 42

«Ich beginne 2018 eine Ausbildung als Schneiderin. Die Universität war nichts für mich.»

Alexandra Kadaleva, 25

«Ich bin seit einem Monat pensioniert. Da ich mir kürzlich beim Biken das Genick gebrochen habe, kann ich jetzt noch nichts fürs 2018 planen. Es wird die Zeit der Geduld und Dankbarkeit.»

Hannes Siegenthaler, 65

«Ich freue mich auf die Tournee mit der Landwehr nach Indien, die vom 13. bis 25. Oktober stattfinden wird. Aber ziemlich dick rot angestrichen in meiner Agenda ist der 8. Dezember 2018. Dann dirigiere ich das erste Gala-Konzert der Landwehr im Equilibre. Das wird meine grösste berufliche Herausforderung sein, die mit vielen Erwartungen verbunden ist.»

Benedikt Hayoz, neuer Landwehr-Dirigent

«Ich freue mich schon heute darauf, im Februar mit meinem Grossmueti ihren 100. Geburtstag feiern zu dürfen. Politisch wünsche ich mir, dass Staatsrat Jean-Pierre Siggen die Ressourcen auf allen Bildungs­ebenen gerecht verteilt. Privat wünsche ich mir Gesundheit und Wohl­ergehen für die ganze Familie und die Freunde.»

Anita Johner, Gemeinderätin Düdingen

«Anfang Jahr eröffnen wir einen neuen Laden in Corminbœuf. Wir bieten Heiz- und Sanitärmaterial an. Ich arbeite schon seit sieben Jahren für das Unternehmen, das mit einer anderen Firma fusioniert hat. Jetzt kann ich helfen, das neue Geschäft aufzubauen. Das ist spannend. Im Sommer möchte ich gerne für drei Monate nach Indien.»

Sascha Vifian, 24

«Mein grosses Ziel ist es, an den Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang spielen zu können. Ob ich in die Auswahl der Eishockey-Nationalmannschaft kommen werde, weiss ich aber erst eine Woche vorher.»

Yannick Rathgeb, Gottéron-Spieler

«Nach einem Jahr Unterbruch habe ich wieder frisch angefangen zu arbeiten. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache. Wenn man mal nicht gearbeitet hat, weiss man es einfach wieder zu schätzen. Ich freue mich, spannende Leute zu treffen.»

Barbara Widmer, 52

«Für mich wird die Eröffnung des Filmfestivals am 16. März der wichtigste Tag sein. Wir arbeiten das ganze Jahr darauf hin. Das ist wie bei einem Trichter: Wir sammeln unzählige Ideen, die im Moment der Eröffnung zusammenlaufen.»

Thierry Jobin, FIFF-Direktor

«Wir reisen im Sommer nach Polen und begeben uns auf die Spuren der Familie meines Mannes. Er ist als Deutscher in den Masuren aufgewachsen und später in die DDR emigriert. Unsere drei Kinder fragen oft danach, und wir wollen es ihnen zeigen.»

Fabienne Merz, Gemeinderätin Galmiz

«Der grösste Tag im kommenden Jahr wird für mich der Moment sein, wenn mein Sohn sein Diplom als Elektriker überreicht bekommt. Mit dem Lehrabschluss wird er eine wichtige Etappe erreicht haben.»

Manuella Grosset, Weibelin des Grossen Rates

«Ich hatte eine Streifung. Ich lag drei Tage auf dem Boden, und niemand hat es gemerkt. Ich konnte ein Jahr lang nicht reden und gehen. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich wieder gesund bin. 2018 habe ich nichts Besonderes vor.»

Thomas Baeriswyl, 59

«Das wird ein Annus horribilis – nur wegen der Stadt. Ich arbeite seit 30 Jahren selbstständig als Gast­wirtin – jeden Tag von morgens bis abends. Und Freiburg hat es zustande gebracht, die Früchte meiner Arbeit in nur einem Jahr zu zerstören.»

Muriel Hauser, Besitzerin der Brasserie Beausite in Freiburg

«Wir inszenieren ein Theaterstück, das wir im Oktober aufführen wollen: «Geschlossene Gesellschaft» von Jean-Paul Sartre. Wir sind Amateure und tun das, weil wir Spass daran haben.»

Alexandre Raemy, 21

Bryan Oberson, 21

«2018 feiern wir den 200. Geburtstag der Schweizer Kolonie Nova Friburgo in Brasilien. Das ganze Jahr hindurch finden aus diesem Anlass verschiedene Veranstaltungen statt. Highlights sind der 16. Mai, wenn wir mit einer Delegation aus dem Kanton Freiburg nach Brasilien reisen, und der 1. August, wenn Gäste aus Nova-Friburgo an den Nationalfeiertag nach Estavayer-le-Lac kommen.»

Raphaël Fessler, Präsident Unterstützungsverein Nova Friburgo

«Für mich wird das ganze Jahr eine Herausforderung. Ich möchte das Parlament bei guter Laune halten. Ich freue mich auf die Besuche in allen Landesteilen – der nationale und soziale Zusammenhalt ist mir wichtig. Ich werde nach Armenien reisen und ich möchte Angela Merkel treffen.»

Dominique de Buman, Nationalratspräsident

«Ich feiere mein 25-Jahr-Jubiläum bei der Freiburger Kantonspolizei. Dies beschert mir zusätz- liche Ferientage. Diese werde ich nächstes Jahr beziehen und plane, mit meiner Frau eine Veloreise durch die Schweiz zu unternehmen.»

Gallus Risse, Regionenchef bei der Kantonspolizei

«Ein Highlight steht am 10. Januar an: Dann spiele ich mit den Power Cats gegen das israelische Volleyballteam Hapoel Kfar Saba. Es wäre unglaublich, wenn wir im zweithöchsten euro­pä­ischen Wettbewerb weiterkämen.»

Kristel Marbach, Volleyballerin

«Ich habe eben den Mietvertrag für unsere neue Wohnung abgeschickt. Wir ziehen von Oberschrot nach Rechthalten. Umziehen, das ist unser Projekt 2018.»

Simone Pürro, 36