Villarepos 22.12.2017

Direkte Schulbuslinie von Villarepos nach Courtepin

Ab 2018 fährt ein Teil der Schulkinder von Villarepos im neuen Bus ohne Umweg zur Schule in Courtepin.

Seit diesem Jahr sind Villarepos und Courtepin eine fusionierte Gemeinde. Als Folge davon sind die Schulkinder von Villarepos ab nächstem Jahr dem Schulkreis Courtepin zugeordnet statt wie bisher Misery-Courtion.

Neu wird ein Teil der Schulkinder ab 2018 auf einer direkten Linie in einem Schulbus zwischen Villarepos und Cour­tepin hin- und hergefahren. «Jene Schulkinder, die in abgelegenen Höfen und Weilern wohnen, werden wie bis anhin vom Bus der Gemeinde Courtepin abgeholt», sagte am Mittwochabend an einem Informationsanlass Daniel Jorio, der Syndic von Courtepin. Er stellte als Vertreter der Gemeinde Courtepin zusammen mit Phi­lipp und Christoph Wieland des Murtner Transportunternehmens Wielandbus AG den neuen Schulbustransport vor.

Bus den Kindern angepasst

Für die direkte Busline habe die Wielandbus AG einen 47-plätzigen Schulbus gekauft, sagte Philipp Wieland an der Veranstaltung. «Wir haben die Ausstattung den Bedürfnissen der Schulkinder angepasst. So sind die Gurten aller Sitze in der Höhe verstellbar, damit auch kleine Kinder korrekt angeschnallt werden können», erklärte er. Ob alle Kinder angegurtet seien, sehen die Fahrer auf einem Display. «Sie werden sich vor allem bei den kleinen Kindern anfangs die Zeit nehmen, um mit ihnen das Angurten zu üben und die Verhaltensregeln zu erklären», sagte Wieland weiter.

Für Profis kein Problem

Auf den Vorschlag besorgter Eltern, ältere Kinder, ein Elternteil oder sogar ausgebildete Fachleute als Aufsichtspersonen im Bus mitfahren zu lassen, antwortete Syndic Daniel Jorio: «Das wäre kaum praktikabel und ist bislang nie nötig gewesen. Die meisten Kinder kommen mit dem Schulbus sehr schnell klar. Das ist reine Gewohnheitssache.»

Auch die schmale und abfallende Strasse zwischen Villarepos und Courtepin besorgte die anwesenden Eltern. Ihnen sagte Christoph Wieland: «Die Strecke ist sicher anspruchsvoll, aber nicht weiter gefährlich und für unsere Profi­chauffeure kein Problem. Für uns sind Schulbusdienste das Kerngeschäft. Damit haben wir reichlich Erfahrung», sagte er.»

Gemeinderätin Mirjam Biçer fügte hinzu, es sei eine Studie in Auftrag gegeben worden, um abzuklären, ob auf dieser Strecke zusätzliche Leitplanken oder Ausweichstellen benötigt würden.

rst