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0:5 nach 37 Minuten: Desillusion in Leverkusen

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Weder Trainer Gerardo Seoane noch seine Leverkusner Spieler wissen, wie ihnen geschieht. Sie verlieren das Bundesliga-Spitzenduell mit Bayern München daheim 1:5. Nach 37 Minuten steht es 0:5.

Vom 0:2 bis zum 0:5 in der ersten Halbzeit dauerte es sieben Minuten. Die ersten zwei Treffer steuerte Robert Lewandowski bei, der mit nunmehr neun Toren Erling Haaland an der Spitze der Bundesliga-Skorerliste einholte. Auch Serge Gnabry traf in der ersten Halbzeit doppelt, nachdem Thomas Müller das 3:0 für die an diesem Nachmittag unantastbaren Serienmeister gelungen war. Patrik Schick erzielte das Ehrentor nach 55 Minuten.

Für den dreifachen YB-Meistertrainer Seoane war es die zweite Niederlage in der Meisterschaft – und eine, die mit dem spektakulären 3:4 daheim gegen Borussia Dortmund in keiner Weise zu vergleichen ist.

Bayer und Bayern liegen im täglichen Leistungsvermögen nicht so weit auseinander, wie es das brutale Ergebnis und der brutale Unterschied in diesem einen Match suggerieren mögen. Auch die Münchner um Trainer Julian Nagelsmann liefern, wie jetzt Leverkusen, ab und zu schwächere oder schwache Spiele ab. Sonst hätten sie kaum unmittelbar vor der Länderspielpause daheim gegen Eintracht Frankfurt 1:2 verloren.

Die Euphorie, die bei “Vizekusen” in den letzten Monaten aufgekommen ist, wird durch dieses Erlebnis gedämpft. Aber mehr als ein Spiel, für das es keine Punkte gibt, ist es dennoch nicht.

Gerardo Seoane blieb vor den Mikrofonen nichts anderes, als die Niederlage ohne Wenn und Aber einzugestehen: “Wir waren nicht auf der Höhe, vor allem erste Halbzeit. Sie haben uns aufgezeigt, wieso sie die beste Mannschaft Deutschlands sind”, sagte der Luzerner.

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