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1. August: Stadt gibt Mängel bei Sicherheit zu

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Mehr Glück als Verstand hatten die Organisatoren der 1.-August-Feierlichkeiten 2016 im Freiburger Neustadtquartier. Das geht aus einem Schreiben des Freiburger Gemeinderates an einen Bürger hervor, worin die Regierung Stellung nimmt zu besorgnis­erregenden Sicherheitsmängeln bei der pyrotechnischen Show sowie dem anschliessenden Abfackeln der acht Meter hohen «Tinguely»-Installation. Bei der Stadt vorstellig war der ehemalige Präsident des Quartiervereins Neustadt, Roland Julmy, geworden. Er bemängelte zum einen, dass brennende Tonnen inmitten der Menschenmenge aufgestellt worden waren, dass Feuerwerkskörper in den Bäumen gezündet worden waren, unter denen die Leute an Tischen sassen. Zum anderen machte Julmy geltend, dass illegales Material verbrannt wurde, wie ein Beamer, behandeltes Holz, Elektrokabel und Alteisen. Julmy bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung «La Liberté».

Im Brief der Stadt, welcher den «Freiburger Nachrichten» vorliegt, gibt der Gemeinderat zu, dass man von Glück reden könne, dass nichts Schlimmeres passiert sei. Denn die Stadt wurde von den Künstlern, welche die 1.-August-Feier zu Ehren von Jean-Tinguely inszeniert hatten, nicht über das genaue Konzept informiert, und auch nicht darüber, was genau verbrannt werden sollte. Das sollte eine Überraschung bleiben. Dass die Überraschung wohl eher dem Publikum gelten sollte und nicht den Behörden, realisierten die Behörden indes zu spät. «Der Ablauf der Veranstaltung verursachte grosse Besorgnis sowohl bei der Polizei als auch bei der Feuerwehr», gibt der Gemeinderat zu. Der Künstler Oliver Suter habe die Verantwortung übernommen, aber auch die Stadt habe die nötigen Massnahmen ergriffen, dass sich so etwas nicht wiederhole, schreibt Syndic Thierry Steiert im Namen des Gemeinderates.

rsa

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