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100-Jahr-Jubiläum

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100-Jahr-Jubiläum

Gewerbeverband Sense

Der Gewerbeverband des Sensebezirks wird sein 100-jähriges Bestehen vor allem im Rahmen der Gewa Plaffeien feiern. Schwerpunkt bildet ein Anlass zum Thema Berufsbildung, wie am Dienstag bekannt wurde.

Von IMELDA RUFFIEUX

Als «Schutz- und Trutzbündnis gegen Pfuscher und hie und da wuchernde Schmutzkonkurrenz» vor 100 Jahren gegründet, nimmt der Gewerbeverband des Sensebezirks auch heute noch die Interessen der Gewerbler wahr. Präsident Christoph Binz blickte an der Generalversammlung in Alterswil zu den Anfängen zurück und zitierte aus der Jubiläumsschrift zum 75-jährigen Bestehen. Auch die letzten 25 Jahre sollen aufgearbeitet und in einer neuen Festschrift festgehalten werden.

Der Präsident erinnerte daran, dass der Schwerpunkt der Tätigkeit Jahrzehnte lang in der Lehrlingsausbildung lag, um die Grundlagen zu schaffen, das Wissen und Können an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Nach dem Blick zurück erlaubte sich der Präsident auch einen Blick nach vorn. «Was ist los mit der Arbeitsproduktivität?», fragte er. Nur in exportorientierten und dem Wettbewerb unterworfenen Branchen sei eine höhere Produktivität zu verzeichnen. Christoph Binz forderte die Gewerbler auf, vermehrt den Blick nach aussen zu richten. Die Schweiz werde nicht mehr lange ein Hochpreis-Land bleiben und auch das regionale Gewerbe werde von der Konkurrenz mit billigeren Löhnen betroffen sein, hielt er fest.

Verband präsentiert
sich an der Gewa

Der Gewerbeverband wird sein Jubiläum vor allem an der Gewerbeausstellung Plaffeien vom 13. bis 17. Oktober 2005 begehen. Man wolle das Podium in Plaffeien benutzen, um den Verband und die Vereine einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, hielt der Präsident vor rund 50 Delegierten fest. Ein Schwerpunkt bildet ein Anlass im Rahmen der Berufsbildung, Details werden später bekannt gegeben. Der Gewerbeverband beschenkt zum Jubiläum zudem das Sensler Museum. Der Scheck über 2500 Franken wird der Stiftung im Verlaufe des Jahres übergeben. Im Weiteren ist eine Informationsveranstaltung zum neuen Lohnausweis geplant.

Die Versammlung genehmigte die Rechnung 2004. Gemäss Kassier Markus Brügger werden für das Jubiläumsjahr etwa 15 000 Franken Mehraufwand veranschlagt.

Galmiz und Poyabrücke

Beat Vonlanthen überbrachte die Grüsse des Staatsrats und Neuigkeiten von der «Galmiz-Front». In der Schweizerischen Baudirektorenkonferenz werde über strategische Möglichkeiten diskutiert, inskünftig frühzeitig Terrains für spätere Bauprojekte auszuscheiden. So könnten spätere raumplanerische Vorwürfe vermieden werden, erklärte der Baudirektor.

Erfreut zeigte er sich über die Absicht des Bundesrates, den Agglomerationsverkehr zu fördern. Allerdings bräuchte es für die Realisierung der Poyabrücke (100 Mio. Franken) mehr als die vorgesehenen Bundessubventionen. Beat Vonlanthen war auch zuversichtlich, eine Lösung zu finden, um die Unternehmen von den administrativ und finanziell aufwändigen Verfahren beim öffentlichen Beschaffungswesen zu entlasten.

Selbstsicheres Auftreten
des Kantons

Schliesslich wies er auf den gelungenen Auftritt von Freiburg an den «Sächsilüüte»-Feiern hin. Dies sei ein Ansporn für den Kanton, inskünftig selbstsicherer aufzutreten und die wirtschaftliche Entwicklung selbst in die Hände zu nehmen, betonte Beat Vonlanthen.

Im Anschluss an die Versammlung stellte Roland Fuchs das Konzept einer Sport-Berufslehre am Bildungszentrum Interlaken vor. Damit wird versucht, Nachwuchs-Sportlern den Einstieg in den Spitzensport zu erleichtern.

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