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100 Polizisten für heikle Situationen

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100 Polizisten für heikle Situationen

In Freiburg werden Aus- und Weiterbildungen von Interventionstruppen durchgeführt

In der Romandie sind rund 100 Polizisten für Spezialeinsätze mit der Interventionstruppe ausgebildet. Mit der gemeinsamen Durchführung der Ausbildung soll innerhalb der sechs Kantone eine gewisse Vereinheitlichung in den Methoden und Techniken gewährleistet werden.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

50 Polizisten aus den welschen Kantonen nehmen als aktuelle oder zukünftige Mitglieder der Interventionstruppen an den Aus- oder Weiterbildungskursen in Freiburg teil. Für den Un-terricht sind zwölf Instruktoren zuständig. «In Anbetracht des bevorstehenden G8-Gipfels und der damit verbundenen Einsätze der Polizeikorps sind wir mit der Teilnehmerzahl zufrieden», sagte André Duvillard, Verantwortlicher der Kurse und Vize-Kommandant der neuenburgischen Kantonspolizei.

Auswahl ist Sache der Polizeikorps

Wer in die zweiwöchige Grundausbildung aufgenommen wird, entscheiden die kantonalen Polizeikorps. Einige Jahre Polizeierfahrung und überdurchschnittliche psychische und physische Fähigkeiten sind unter anderem für die Aufnahme Voraussetzung. «Die Kandidaten müssen über die grundlegenden Fertigkeiten eines Polizisten verfügen», sagte Jacques Meuwly, Chef der Freiburgischen Interventionstruppe.

Lernen mit dem Stress umzugehen

In der Grundausbildung wird neben den rein technischen und taktischen Aspekten auch die Stressbewältigung thematisiert. Dies geschieht anhand von praktischen Übungen sowie theoretischem Unterricht. Am Ende des Kurses wird entschieden, ob die Kandidaten ihren entsprechenden Polizeikorps für eine Mitarbeit in einer Interventionstruppe empfohlen werden.

Zwei bis drei Jahre nach der Grundausbildung findet eine spezifischere Ausbildung statt. Die dafür vorgesehenen Bereiche sind Seiltechnik, Sprengstoff oder Eliteschütze. In jedem Polizeikorps findet sich ein entsprechender Spezialist. Diese Kurse finden zurzeit ebenfalls in Freiburg statt.

Zwölf Mitglieder in Freiburg

Im Kanton Freiburg, der zwölf Elitepolizisten zählt, war der Einsatz der Interventionstruppen im vergangenen Jahr in 108 Fällen nötig. Dazu gehören auch die Einsätze mit der Drogenbrigade. Die Mitglieder der Elitetruppe sind sonst als Ausbildner in den Polizeischulen tätig, beglei-
ten die als gewalttätig eingestuften und ausgewiesenen Ausländer in
ihre Heimat oder stehen im Sicherheitsdienst (zum Beispiel in den Stadien).

Die Interventionstruppen haben ihren Ursprung in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im Besonderen der Entführungsfall von israelischen Sportlern durch Palästinenser an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München hat den Ausschlag gegeben, in den Polizeikorps spezielle Einheiten gegen Terroristen und einmalige Kriminalfälle zu integrieren.

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