Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

100 Tage Alpenluft

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zisch

Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Schülerinnen und Schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Schule» schreiben rund 750 Kinder aus 24 Deutschfreiburger Primarschulen nebst einer Klasse aus der Sonderschule Les Buis­sonnets Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut IZOP.

Heute:

Die Klasse 8H aus Plaffeien hat mit zwei Senninnen über den Alpabzug gesprochen. Zudem interviewten die Kinder die Familie Feyer, die jeden Sommer hundert Tage auf der Alp Cerniets verbringt.

cz

 

Familie Feyer kam auf die Hirterei, weil Elmar Feyer schon früher als Kind immer auf die Alp ging. Nächstes Jahr feiert die Hirtenfamilie ihr zwanzigstes Jubiläum auf der Alp Cerniets.

Die Vorweide ist das Lengmoos. Es liegt ungefähr 1300 Meter über Meer auf dem Ättenberg. Dort bleibt die Familie im Durchschnitt drei Wochen. Sie geht mit den Tieren zuerst in das Lengmoos, weil es im Cerniets zu Anfang des Sommers noch zu viel Schnee hat.

Frühe Tagwacht auf der Alp

Das Cerniets liegt auf ungefähr 1500 Meter über Meer am Ende des Breccaschlundes in Schwarzsee. Familie Feyer bleibt etwa hundert Tage auf der Alp Cerniets.

Die Hirtenfamilie sömmert insgesamt zweiundzwanzig Kühe, achtzig Rinder, zwanzig Ziegen, zwei Pferde, fünf Schweine, zwanzig Hühner, sechs Kaninchen, zwei Katzen und einen Hund. Ein Teil der Tiere gehört der Alpgenossenschaft Alterswil. Die Kühe sind von den Rassen Red Holstein und Simmentaler und sind Mutterkühe.

Der Alltag auf der Alp beginnt früh. Um 5:30 Uhr holen die Feyers die Kühe und Ziegen, um sie zu melken. Die Ziegen bleiben in der Nacht drinnen, damit sie vor Feinden geschützt sind. Die Tiere werden anschliessend auf die Weide gelassen.

Tausend Holzpflöcke

Nach dem Morgenessen wird die Milch zu Käse verarbeitet. Die Familie stellt verschiedene Käsesorten her: Mutschlikäse, Alpkäse, Ziegenkäse und Raclettekäse. Die Arbeiten auf der Alp sind sehr vielseitig. Damit die Familie kochen und heizen kann, muss sie Brennholz bereitstellen. Auf der Weide werden täglich die Tiere gezählt: So wissen Feyers, ob alle da sind, und sind sicher, dass sich keines verletzt hat. Weiter müssen die Zäune instand gehalten und Holzpfosten ersetzt werden. Diesen Sommer brauchte die Hirtenfamilie über tausend Holzpflöcke.

Neben den alltäglichen Arbeiten betreibt die Familie Feyer zusätzlich eine Alpwirtschaft. Nach einer Wanderung können sich die Gäste mit Feyers selbst gemachten Produkten verköstigen. Auf der Speisekarte stehen zum Beispiel Rösti mit Wurst, Alpteller, Fondue, Meringues oder Herzbrezeln. Das Cerniets bietet seinen Gästen auch Übernachtungsmöglichkeiten in zwei Massenlagern an.

Das Highlight im Sommer ist das Openair-Kino, das jedes Jahr am letzten Juliwochenende stattfindet. Dieses Event bietet verschiedene Essens- und Trinkstände und sogar eine Bar. Dort serviert die Familie Feyer auch selbst gemachte Mojitos. Der Eintritt ist gratis. Ein Besuch auf der Alp Cerniets lohnt sich!

Mehr zum Thema