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1000 Quadratmeter mehr für die Forschung

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Gute Neuigkeiten gibt es fürs Smart Living Lab, das dank dem Schweizer Sieg beim Solar Decathlon in Denver derzeit in aller Munde ist (die FN berichteten). Um seine künftige Entwicklung nicht zu behindern, hat der Staatsrat diese Woche einer Vergrösserung des geplanten Experimentiergebäudes Smart Living Building um 1000 Quadratmeter im Vergleich zum ursprünglichen Projekt zugestimmt. Ausserdem beschloss er, zusätzliche fünf Millionen Franken dafür bereitzustellen. Das teilt die Kantonsregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der CVP-Grossräte Christian Ducotterd (Grolley) und Marc-Antoine Gamba (Freiburg) mit. Der Staatsrat stimmt damit einem Vorschlag zu, den die Direktion des Smart Living Lab und ihre akademischen Partner in Freiburg gegenüber dem vereinten Lenkungsausschuss formuliert hatte. Der für die Realisierung des Projekts vorgesehene Betrag würde auf diese Weise von 20 auf 25 Millionen Franken aufgestockt. Die Vergrösserung um 1000 Quadratmeter auf eine neue Bruttogeschossfläche von 5000 Quadratmetern entspricht einem Mehrvolumen von 25 Prozent. Auch dank einer verdichteten Nutzung soll das Smart Living Building künftig bis zu 130 Mitarbeitende aufnehmen, das sind 45 Prozent mehr als die bisher vorgesehenen 89 Arbeitsplätze. Die Forschenden sollen je zur Hälfte von der ETH Lausanne sowie von der Universität Freiburg und der Hochschule für Technik und Architektur stammen. Der Bau des Smart Living Building könnte auf Ende 2021 fertiggestellt werden. Die Fristen hängen jedoch vom Integrationsgrad des Gebäudes sowie der definitiven Validierung des kantonalen Nutzungsplans ab, die für das erste Halbjahr 2018 erwartet wird. Der Architekt Adrian Kramp hält das Jahr 2021 allerdings für eine zu optimistische Prognose. Gegenwärtig zählt das Smart Living Lab 60 Mitarbeiter. Das zurzeit noch in der Blauen Halle untergebrachte Forschungs- und Entwicklungszentrum wird angesichts seines aktuellen Wachstums ab 2023 die maximale Auslastung des neuen Gebäudes erreicht haben, falls es gebaut wird, wie in der bisherigen Vereinbarung vorgesehen.

«Sehr erfreulich»

Die Rechnung «zwölf Millionen weniger für die Graue Halle, dafür fünf Millionen mehr fürs Smart Living Lab» könne man laut Staatsrat Olivier Curty (CVP) allerdings so nicht machen. Die beiden Projekte seien finanziell komplett unabhängig voneinander. Die Blue Factory sei grundsätzlich eine private Aktiengesellschaft, für die der Kanton lediglich zu Beginn eine Anschubfinanzierung geleistet habe. Das Smart Living Lab sei demgegenüber eine von vier Plattformen auf dem Blue-Factory-Areal, die permanent vom Kanton finanziert würden. Die Aufstockung des Smart-Living-Building-Projekts hält Curty für «sehr erfreulich». Das zeige, dass der Kanton Freiburg entsprechende Ambitionen habe, die Kapazitäten und das Wissen in der Blue Factory auch mittel- und langfristig zu fördern. Der Entscheid für die zusätzlichen fünf Millionen sei schon vor dem Sieg des Schweizer Solarhauses beim Solar Decathlon gefallen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen der öffentlichen Hand in das Blue-Factory-Gelände bereits auf etwa 78,8 Millionen Franken – ohne die nun vorgeschlagenen zusätzlichen 25 Millionen Franken.

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