Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

1201 Rehe wurden erlegt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

1201 Rehe wurden erlegt

Bilanz der Herbstjagd 2003

712 Jäger haben für die Herbstjagd 2003 ein Patent gelöst, 18 weniger als im Vorjahr. Sie haben 1201 Rehe erlegt, 91 weniger als 2002.

Das Amt für Wald, Wild und Fischerei hat am Mittwoch eine Bilanz der Herbstjagd 2003 veröffentlicht.

Rehjagd – Jagdziel erreicht

Im Rahmen der Wiederherstellung des Gleichgewichts Wald-Wild durfte jeder Jäger zum dritten aufeinander folgenden Mal drei Rehe im Flachland erlegen. Mindestens eines der drei Rehe musste in einem Wildsektor erlegt werden, für den ein Abschussplan bestand. Im Gebiet, das für die Rehjagd geöffnet war, wurden insgesamt 1201 Rehe geschossen, wovon 83 Prozent erwachsene Tiere und 17 Prozent Jungtiere (Rehkitze). «Diese Verteilung ist ähnlich derjenigen der Jagdsaison 2002, in welcher 1292 Rehe erlegt wurden. Eine optimale Jagdstrecke müsste aber zirka 25 Prozent Jungtiere und gleich viele weibliche und männliche erwachsene Tiere umfassen», hält das Amt fest.

Gämsjagd

Im Gebirge durfte jeder Jäger während zweier Wochen eine Gämse erlegen. Anschliessend fand eine spezielle Regulierungsjagd auf die Gämse in den Jagdbanngebieten statt, wo die normale Jagd nicht gestattet ist. Insgesamt wurden 347 Gämsen erlegt, davon 75 Prozent erwachsene Tiere (64 Prozent Böcke und 36 Prozent Geissen) und 25 Prozent Jungtiere (von sechs Monaten bis zu anderthalb Jahren). 2002 wurden 369 Gämsen und im Jahr 2001 316 Gämsen erlegt.

Nur vier Hirsche erlegt

Die Hirschjagd fand im Gebirge und im Flachland statt. 86 Jäger hatten das entsprechende Patent gelöst, der Abschussplan sah höchstens 15 Tiere zum Erlegen vor. Insgesamt wurden lediglich vier Hirsche erlegt.

Nachjagden

Viele Jäger waren wiederum der Aufforderung gefolgt, die Jagd auf Rehwild auf jene Gebiete zu konzentrieren, wo die natürliche Wiederbewaldung – vom Sturm Lothar zerstörte Flächen – nicht durch zu grosse Rehbestände behindert werden darf. In diesen Gebieten wurden die Abschusspläne durchschnittlich zu 90 Prozent erfüllt. Deshalb musste keine Nachjagd auf Rehwild organisiert werden.

Laut Staatsrat findet jedoch eine Hirschnachjagd vom 29. November bis 6. Dezember im Intyamon und im Jauntal statt, weil die Entnahme von Rotwild im Herbst wiederum ungenügend gewesen sei. Sechs Hirsche (je zwei Stiere, Hirschkühe und Hirschkälber) sind noch zu erlegen. 66 Jäger haben sich angemeldet und sind in sechs Gruppen eingeteilt worden. Jeder Gruppe wurde durch Auslosung ein Jagdtag zugeteilt. Pro Gruppe darf nur ein Hirsch erlegt werden.

Wildschweinjagd dauert noch an

Die Wildschweine sind von Jahr zu Jahr im Flachland sowie in den Voralpen zahlreicher. Um die Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturen zu begrenzen, muss die Jagd auf das Schwarzwild laut Amt intensiviert werden. Mehrere Dutzend Wildschweine sollten erlegt werden. 2002 wurden 36 Wildschweine geschossen. Für die diesjährige Bilanz sei es noch zu früh, da die Wildschweinjagd noch bis zum 31. Dezember dauert. Wenn die Jagdstrecke ungenügend ist, wird das Amt besondere Massnahmen treffen. FN/Comm.

Mehr zum Thema