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133 Rinder über den Kaisereggpass

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

Linus und Emerith Raemy aus Plaffeien bewirtschaften seit 1983 die dem Eidgenössischen Militärdepartement gehörenden Alpen Grossriederhus und Grubenhus (Geissalp). Seit dem 10. Juni weideten die Tiere auf diesen zwei Vorweiden. Vom 3. Juli bis zum 4. September sind die Rinder auf der Kaisereggalp. Nach der Rückkehr verbleiben die Tiere noch drei Wochen auf der Geissalp.

Viele freiwillige Helfer

Für Raemys war es am Wochenende der 28. Umzug. So etwas muss gut vorbereitet werden. Um 5.00 Uhr, also noch in der Nacht, wurden die Tiere auf der Geissalp zusammengetrieben. Für dieses Zügeln können die Bewirtschafter auf die Hilfe der Tierbesitzer und vieler Freiwilligen zählen. «Ohne diese vielen Freiwilligen könnte der Umzug kaum durchgeführt werden», erklärte Emerith Raemy. Es sind Helfer seit Beginn der Pacht im Jahre 1983 dabei.

Nach der Ankunft der Tiere oberhalb der Salzmatt wurden sie Richtung Kaisereggpass (2072 m ü. M.). getrieben. Als der teils steile Bergpfad schmaler wurde, teilten die Helfer die Herde in Grüppchen von vier bis fünf Tieren ein. Das Tempo der Tiere war forsch, vor allem die Tiere, die letztes Jahr diesen Weg schon gemacht hatten, zogen rasch voran. Der Aufgang zum Pass mit den steilen Wendungen war dann für die Tiere und ihre Begleiter streng. Und das Tempo mässigte sich …

Bereits vor sieben Uhr trafen die ersten Tiere des Alpaufstiegs auf der Kaisereggalp ein, der Rest der Herde folgte dann eine halbe Stunde später. Alle waren froh, dass die «Zügleta» an diesem prächtigen Sommermorgen ohne Probleme durchgeführt werden konnte.

Gras und Suppe

Sofort labten sich die Rinder am frischen Gras. Aber auch die Helferinnen und Helfer hatten Durst und Hunger. Um für den «Ansturm» der etwa 40 Personen gewappnet zu sein, zog Emerith Raemy schon am Vortag auf die Kaisereggalp.

Auch sie ist früh aufgestanden: Bei der Ankunft der Tiere und der Helferinnen und Helfre standen Getränke und ein grosser Hafen mit einer kräftigen Suppe bereit. Während die einen nach dem mundenden Frühstück schon bald den Rückweg antraten, verbrachten andere den prächtigen Tag bei gemütlichem Beisammensein. Im Verlaufe des Tages wurde es auf der Alp wieder stiller, und der Alltag nahm seinen Lauf.

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