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15 Familien, eine Tradition!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schon als Kind ging Barbara Neuhaus mit ihrer Patentante auf die Alp. Sie hat die Freude daran behalten und geht heute immer noch auf die Alp Blattisboden, gemeinsam mit Franziska Rumo. Die Alp liegt Richtung Gurli auf einer Höhe von ungefähr 1400 Metern über Meer. Mit ihren drei Pferden Desire, Dajana und Araldo, den vielen Hühnern, den drei Hunden Rambo, Pirmin und Gizmo, den zwei Kaninchen, den zwei Ziegen Liv und Chillie und den zirka sechzig Kühen sind sie von Mitte Mai bis Ende September auf der Alp. Ende September kehren sie mit ihren Tieren von der Alp zurück.

Frau Neuhaus schätzt es mehr, mit den Tieren nach oben zu gehen als mit ihnen herunterzukommen. Sie verbringt die Zeit lieber auf der Alp als in ihrem Haus in Guggisberg. Aber sie findet es trotzdem jedes Jahr toll, ihre Tiere während des Alpabzuges zu präsentieren.

Drei Tage Vorbereitung

Schon seit zehn Jahren ist die Alp Blattisboden beim Alp­abzug dabei. Jedes Jahr müssen die beiden Frauen mit ihren Helferinnen und Helfern die Tiere putzen und schmücken. Diese Vorbereitungen dauern zirka drei Tage. Deren Kosten werden von der Bergkasse bezahlt. Die Pferde Desire und Araldo, der Hund Rambo und die sechzig Kühe nehmen am Alpabzug teil. Die Helfersleute schmücken die Tiere mit Blumen, «Chriis» und bekränzten Melkstühlen. Der gesamte Schmuck wird mit einem Lederstreifen am Kopf befestigt. Jedes Jahr werden dieselben Helferinnen und Helfer aufgeboten. Ihre Aufgabe ist es, den Schmuck zusammenzubinden und ihn sowie die Glocken den Tieren anzulegen, die Tiere nach dem Alpabzug in den Stall zu bringen, sie am Schluss zu trennen und ihnen den Schmuck und die Glocken wieder auszuziehen.

Ein Startschnaps muss sein

Von der Alp über die Lichte­na in Schwarzsee bis nach Plaffeien dauert der Marsch ungefähr zwei Stunden und dreissig Minuten. Am Start trinken alle Beteiligten einen Startschnaps, und unterwegs bekommen die Helferinnen und Helfer Getränke von den netten Zuschauern am Strassenrand in Zollhaus, bei der Landi in Plaffeien und im Zumholz. Erschöpfte Rinder und Kälber werden unterwegs in einen Anhänger verladen, der von einem Traktor gezogen wird. Etwa zehn Tiere kommen nach Guggisberg und die restlichen fünfzig Tiere nach Brünisried.

In Brünisried erhalten alle Helferinnen und Helfer ein feines und reichhaltiges Mittagessen, das von einer befreundeten Familie zubereitet wird.

Frau Neuhaus gefällt am Alp­abzug eigentlich alles. Sie findet aber, dass die Leute während des Alpabzugs nicht auf der Strasse stehen sollten. Die Tiere würden sonst nervös, könnten aus dem Rhythmus geraten und einen Unfall verursachen.

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