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16 Streiche der Fantasie

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein ungewöhnliches Experiment: Man setzt sich hin und fängt an eine Geschichte zu schreiben. Spontan und ohne vorher wenigstens einen groben Raster zu entwerfen. Man schreibt und hört nicht auf, bis die Geschichte fertig ist. Das hat David Aebischer gemacht, der 45-jährige Düdinger, der heute in Gren- chen wohnt und unter anderem als Musiker, Musikproduzent, Manager, Komponist und Liedtexter arbeitet. Das Besondere daran: Er hat sämtliche Texte geschrieben, als er zwischen 19 und 21 Jahre alt war, und er hat sie in einem Guss geschrieben: Sobald das erste Wort stand, hörte er bis zum Schlusssatz nicht auf.

Urfassung übernommen

Die 16 Kurzgeschichten hat er jetzt unter dem Titel «Kleine Geschichten–Streiche der Phantasie» herausgegeben. Er hat sich entschieden, sie ge- nau so zu übernehmen, wie sie damals entstanden sind, also ohne eine einzige Korrektur. Wer sich auf die Geschichten einlässt, muss sich also zum einen darauf einlassen, dass einige Sätze sprachlich und stilistisch nicht so ausgereift sind, wie man das von ande- ren Werken gewöhnt ist. Zum anderen wird der Leser aber auch mitgenommen in die Fantasiewelt, die David Aebischer als junger Erwachsener erschaffen hat.

Offene Enden

Die Geschichten und Gedichte sind mal skurril, mal witzig, mal sehr philosophisch. Oftmals lässt der Autor den Leser aber auflaufen: Das Ende ist offen oder der Interpretationsspielraum sehr gross. Es gibt meist keine Lösung, kein Happy End, viele der Figuren enden tragisch. Da geht es zum Beispiel um eine Familienfrau, die morgens nach einem schrecklichen Albtraum aufwacht, das Haus verlässt und feststellen muss, dass sich die Welt verändert hat. Die nachfolgende Geschichte erzählt die gleiche Situation, allerdings aus der Perspektive ihres Ehemannes, der feststellen muss, dass seine Frau den Verstand verloren hat.

Eine Geschichte erzählt von einem Mann, der ohne sein Zutun zum Spielball für ein seltsames Experiment wird, und eine andere stellt in Aussicht, wie sich aus einem Flohbiss eine Kettenreaktion entwickeln könnte.

David Aebischer schreibt weiter, momentan an einem Roman. Auch hier ist die Veröffentlichung nicht das vordringlichste Ziel, wie er sagt.

David H. Aebischer:«Kleine Geschichten–Streiche der Phantasie», Apollon Verlag 2014.

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