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18 Chöre und ihre Gäste auf einer Bühne

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Autor: Isabelle Vonlanthen

An einem der ersten sommerlich warmen Wochenenden strömten die Menschen am Samstag in Düdingen nicht in Parks und Wälder oder blieben auf den heimischen Terrassen, sondern begaben sich zahlreich in das Podium. Dort hatte der Cäcilienverband Deutschfreiburg zum «Chorfestival» geladen, das den ersten Hauptakt des 44. Verbandsfestes in diesem Jahr bildete.

Es traten alle 18 Mitgliedchöre des Verbandes auf; Gastchor war der Singkreis Düdingen. Neben den Chören waren als akustische Klangfenster auch verschiedene Musikensembles zu hören: ein Streich- und ein Blockflötenensemble, eine Saxophonistinnen- und Perkussionsgruppe, Alphornbläser und sogar Didgeridoos. Auch die Girls-Group «Lean on me» von der OS Tafers war eingeladen.

Musik durch Jahrhunderte

Die Cäcilienchöre überzeugten durch eine solide gesangliche Leistung und eine abwechslungsreiche Auswahl von Stücken. Jeder Chor trat mit drei oder vier Liedern auf, jeder präsentierte dabei ein anderes Stück des musikalischen Spektrums. Die Zeitspanne reichte vom 16. Jahrhundert («Matona mia cara» von Orlando di Lasso, vorgetragen vom Cäcilienverein Wünnewil) über Barock und Klassik bis in die Musik der letzten Jahrzehnte. Ein junges Streicherensemble, aus Schülern des Konservatoriums Freiburg, präsentierte einen Song von Andrew Lloyd Webber und die Titelmusik aus Star Wars.

Neben zahlreichen liturgischen Gesängen, zum Beispiel dem Halleluja von Georg Friedrich Händel (in einem rockigen Arrangement von Hans Althaus vorgetragen von den gemischten Chören St. Antoni und St. Ursen) erklangen auch viele Opern- und Operettenklänge. Ebensowenig fehlten heimatliche Motive (etwa «Da bin i drùm so gäär dahiim» von Karl Kolly, gesungen vom Cäcilienchor Tafers).

Erstmals waren am Verbandsfest auch Kinderchöre präsent – einer davon, der Kinderchor Heitenried, ist gar erst vor drei Monaten gegründet worden, die 15 Kinder zwischen Kindergarten und 6. Klasse sangen aber fast schon genauso routiniert auf wie die Grossen.

Gelungener Austausch untereinander

Das Organisationskomitee (da sich unter den Verbandschören kein Festorganisator finden liess, hatte diese Aufgabe der Verbandsvorstand selbst übernommen) konnte am Abend auf ein gelungenes Chorfestival zurückblicken. Die musikalischen Klangfenster hatten dem Programm Abwechslung und Lockerheit verliehen, und die schwierige Aufgabe, mehr als zwanzig Darbietungen in gutem Takt über die Bühne zu bringen (was ohne Verspätung gelang), wurde von den vielen freiwilligen Helfern bravourös gelöst. Man sei sehr zufrieden mit dem Anlass, sagte Heribert Bächler, der Kommunikationsverantwortliche des OK.

Ziel des Festivals sei es unter anderem gewesen, den Kontakt unter den Chören zu verstärken und sich gegenseitig zu neuen musikalischen Formen zu ermuntern. An das Festival waren ausserdem auch drei ausgewiesene Musikexperten eingeladen worden. Diese kommentierten nach den Darbietungen im Gespräch mit den Dirigenten den Auftritt und konnten diesen neue Impulse für die Chorarbeit geben.

Das Konzert am Samstag war der erste Akt des Verbandsfestes 2008, das Herzstück wird die Festmesse sein. Am 8. Juni werden die vereinigten Chöre des Verbandes in der Pfarrkirche Düdingen die Messe «Du bist da für uns!» des jungen Sensler Komponisten Benedikt Hayoz zur Uraufführung bringen. So stehen die Chöre fest verankert im heimischen Schaffen, einerseits der Tradition verpflichtet, andererseits offen für die Zukunft.

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