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20 000 Couverts in 400 Kisten packen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Bei den aktuellen Temperaturen joggen? Nein danke. Gelaufen werden kann dann wieder, wenn es die Temperaturen zulassen. In der Druckerei Graf in Murten drehte sich am Samstag dennoch alles ums Joggen: Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer sind gekommen, um 20 000 Programmhefte mit Infos zum nächsten Kerzerslauf in Couverts zu verpacken.

Stapel neben Stapel

Es geht geschäftig zu und her. Leere Kisten und solche voll mit Couverts werden herumgetragen. Auf jeder freien Ablagefläche, seien es Tische oder umgekehrte Paloxen, stapelt sich Broschüren. In jedes Couvert verpacken die Helfer das gleiche Material: ein Programmheft, eine Rechnung und andere Informations-Prospekte. Bis am Abend werden all die Couverts in 400 Kisten verpackt sein. Diese werden danach direkt ins Briefzentrum ins solothurnische Härkingen gebracht und landen schliesslich in den Briefkästen all jener, die in der Adresskartei der Organisatoren registriert sind.

Arbeit, die Spass macht

Es gibt keine genaue Einsatzplanung. Die einen Helfer kommen, andere gehen. Man kennt sich, und jeder sieht selbst, wo er gebraucht wird. Und wenn jemandem die Arbeit ausgeht, weiss Urs Schwab weiter. Er ist verantwortlich für diesen «Einpacktag». Seit mehr als dreissig Jahren ist er beim Organisationskomitee mit dabei. Obschon das Verpacken der Couverts mit viel Arbeit und Organisation verbunden ist, macht es ihm Spass. «Man trifft alte Bekannte und lernt immer wieder neue Leute kennen.»

Nicht nur Schwab packt gerne Couverts ein; alle Helferinnen und Helfer sind motiviert. Das Verpacken habe ja einen guten Zweck, sagt etwa Christine Etter aus Lurtigen. Der Kerzerslauf sei etwas Besonderes. «Durchs Niederried zu joggen ist wunderschön», sagt sie. Wenn man einmal als freiwilliger Helfer dabei gewesen sei, komme man immer wieder, lautet die Devise. So auch Nadine Johner aus Kerzers: Sie sei bereits «als kleiner Knopf» mitgejoggt und nun seit vier Jahren im OK. «Das Verpacken des Programmheftes ist wie das Warm-up beim Joggen. Es gehört einfach zum Kerzerslauf», so Johner.

Wie Nadine Johner sind die meisten freiwilligen Helferinnen und Helfer laufbegeistert. Doch am Kerzerslauf antreten werden sie nicht. Wie am «Einpacktag» sind sie auch am grossen Tag im Hintergrund im Einsatz und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Ein wenig Kerzerslauf-Feeling bekommen aber auch sie im Frühling zu spüren: Eine Woche vor dem grossen Tag werden sie für den OK-Lauf eingeladen und können gemeinsam die 15 Kilometer joggen.

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