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20 Jahre Musik nach Gefühl

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Die Band «New Orleans Hot Shots» feiert Jubiläum

Autor: Von FADRINA HOFMANN

Die «New Orleans Hot Shots» (NOHS) spielen zu jeder Gelegenheit, sei dies in Jazzclubs, an Festivals, bei Dorf- und Stadtfesten, an kulturellen oder an privaten Anlässen. Ihre Musik wird im Bandbeschrieb als ein «freies, gefühlvolles, unkompliziertes und sehr spontanes Zusammenspiel» bezeichnet. Rund 230 Titel gehören zu ihrem Repertoire. Proben gibt es bei dieser Band kaum. Dies nicht nur, weil die Musiker in allen Himmelsrichtungen zerstreut leben, sondern auch weil sie ihre Improvisationen vor Ort je nach Lust und Laune in die Stücke einfliessen lassen. Das Konzept funktioniert. Dieses Jahr feiert die Band ihr 20-jähriges Bestehen.

Noch nie so oft aufgetreten

Eine offizielle Gründung der Band gab es nie. «Bereits von Anfang an haben wir zusammengewürfelte Musiker auch in anderen Formationen gespielt. Wir traten nur auf, wenn eine andere Band gerade nicht konnte», erinnert sich Jakob Etter. Er war 1987 dabei, als die Band zum ersten Mal unter dem Namen «New Orleans Hot Shots» auftrat. Er ist auch das einzige fixe Mitglied in der ständig wechselnden Bandzusammensetzung.Die aktuelle Formation besteht aus sieben erfahrenen Musikern (Jakob Etter, Johnny Ramseier, Benny Karlen, Dieter Steiner, Nidy Niederhauser, Frédéric Cotting, Peter Gschwend) und zwei «Auswechsel-Spielern». «Die Band, die ich jetzt habe, ist die beste, in der ich je spielen durfte», sagt Jakob Etter. Noch nie sei er so oft aufgetreten wie in diesem Jahr.Das Erfolgsgeheimnis der «New Orleans Hot Shots» ist laut dem Bandleader und Trompeter gar kein Geheimnis. «Es gibt wenige weisse Amateurmusiker, die wie wir dem Jazz auf den Grund gehen», erklärt er. Seine Band versuche nicht nur andere Lieder nachzuspielen, sondern habe sich auch mit der Geschichte und dem Gefühl des Jazz eingehend befasst.

Weisse Musik mit afrikanischem Einschlag

Jakob Etter nennt den traditionellen Jazz «weisse Musik mit afrikanischem Einschlag». Ihn hat dieser Jazzstil fasziniert, weil kein Stück bei wiederholtem Spielen gleich tönt. «Es ist Musik, die vor allem Gefühle widerspiegelt», so der passionierte Trompeter. Nur das Thema sei vorgegeben, alles andere ergebe sich von selber.Erst als 16-Jähriger hat Jakob Etter von einem Schulkollegen gelernt, Trompete zu spielen. Eine Fernsehsendung, die das «Negerbegräbnis» von Louis Armstrong spielte, war für den jungen Trompeter ein Schlüsselerlebnis. «1969 habe ich dann bei einem Konzert in Biel den ersten farbigen Musiker live gesehen. Das hat mich sehr beeindruckt», erinnert sich der Murtner. Zwei Jahre später reiste er selber nach New Orleans und entdeckte in der berühmten «At Preservation Hall», dass es nur der alte Jazz ist, den er spielen möchte.

«Einfach sehr gute Musik»

Auch über dreissig Jahre später ist Jakob Etter fasziniert von der lockeren, mühelosen Südstaatenmusik. Die «NOHS»-Band hat in den vergangenen 20 Jahren in der ganzen Schweiz gespielt, drei CDs aufgenommen und sich auf diese Weise einen Namen geschaffen.Am kommenden Samstag findet zum 14. Mal die «New Orleans Jazz Night» in Murten statt. Der Organisator Albert Gutknecht ist überzeugt, dass auch dieses Jahr Jazz-Liebhaber aus verschiedenen Teilen der Schweiz anreisen werden. «Sie machen einfach sehr gute Musik, und Qualität bewährt sich», meint er zu den «NOHS». Als Gastmusiker treten Daniel Breitenstein am Piano und Kniri Knaus mit der Posaune auf.New Orleans Jazz Night: Samstag, 27. Oktober, Centro Español, Murten. Ab 19 Uhr Apéro und Nachtessen, ab 20.30 Uhr Konzert.

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