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20 Projekte für Agenda 21

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20 Projekte für Agenda 21

Der Gemeinderat von Villars-sur-Glâne prüft die Vorschläge

Ob neue Parks einrichten oder den Mittagstisch einführen: Am Mittwoch haben sechs Arbeitsgruppen der Agenda 21 ihre Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung in Villars-sur-Glâne vorgestellt.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Eine gute Lebensqualität und somit eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Umwelt garantieren: Dieses Ziel verfolgt eine Gemeinde, die für sich eine lokale Agenda 21 definiert, so auch Villars-sur-Glâne. Am Mittwoch haben sechs Arbeitsgruppen 20 Projekte ausgearbeitet, die aus den Ideenwerkstätten entstanden sind. Die Vorschläge werden nun von einer Pilotgruppe geprüft und an den Gemeinderat weitergeleitet.

Das ehrgeizige Ziel lautet, Projekte noch im Oktober dem Generalrat zu unterbreiten. Villars-sur-Glâne ist nach Dompierre und Freiburg die dritte Gemeinde mit einer lokalen Agenda 21. Seit diesem Jahr hat Villars-sur-Glâne mit seinen über 10 000 Bewohnern den Status einer Stadt.

Neuer «Parc Nuithonie»?

Die Arbeitsgruppe «Umwelt» erhofft sich viel von einem neuen Park im Quartier Cormanon-Ost. Dieser ist nicht nur für Erholungssuchende bestimmt, sondern beinhaltet auch einen didaktischen Pfad. Wegen der Nähe zum «Espace Nuithonie» sieht die Gruppe vor, im Park ebenfalls Freiluft-Aufführungen zu veranstalten. Der zuständige Gemeinderat Alain Ribordy gab zu bedenken, dass ein ähnliches Vorhaben mit 5 Mio. Fr. vorangeschlagen wurde, was für die Gemeinde nicht tragbar sei. Weil sich der Park an der Grenze zur Gemeinde Freiburg befindet, betreffe das Park-Projekt die Agglomeration, was auch in der Finanzierung berücksichtigt werden müsse.

Eine wichtige Rolle spielt die Industriezone im Moncor (FN vom 31. August). Die Gemeinde will in Zusammenarbeit mit den Firmen die Rahmenbedingungen verbessern. Sie bietet über 2000 Arbeitsplätze und soll neu ans Buslinien-Netz angeschlossen sein. Eine eigene Kinderkrippe wäre ebenso im Sinne der Agenda 21 wie der Anschluss von Unternehmen ans Fernwärme-Netz.

Für Mensch und Tier

Grundsätzlich wurde gefordert, mehr und bessere Fuss- und Velowege zu haben und den Spazierweg sowie die Angebote entlang der Glane auszubauen. Für Wildtiere und damit zur Förderung der Artenvielfalt sollen Hecken gepflanzt werden. Diese ermöglichen den Tieren eine Wanderschaft in der Gemeinde. Auch an die Fische wurde gedacht. Eine Idee besteht darin, in der Glane auf der Höhe St. Apolline eine Fischleiter zu installieren.

In der Administration schliesslich soll unter anderem die interne Kommunikation verbessert werden. Mit einem regelmässigen Informationsaustausch zwischen den Diensten erhofft sich die Verwaltung eine bessere Identifikation der Mitarbeiter mit der Gemeinde.

Buslinie Nr. 8

Zwei vorgeschlagene Ideen wurden mittlerweilen umgesetzt. Der Mittagstisch für rund 30 Primarschüler und eine neue Buslinie Nr. 8. Die Linie fährt im Halbstundentakt vom Bahnhof Villars-sur-Glâne über das Moncor ins Platy. Damit ist vom Montag bis Samstag (7-19 Uhr) auch eine Verbindung mit dem öffentlichen Verkehr zwischen den Quartieren möglich. Bisher gab es gute Verbindungen zum Bahnhof Freiburg, nicht aber eine Nord-Süd-Verbindung innerhalb der Gemeinde.

Der Bus – ein 30-Plätzer – fährt ab Dezember in einer zweijährigen Versuchsphase.

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