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2012 soll in der Stadt Freiburg zum grossen Jahr der Schulen werden

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Autor: Pascal Jäggi

Den Kredit für die neue Deutschsprachige Orientierungsschule hat der Generalrat Freiburg bereits angenommen, am Montag entscheidet er über zwei Kredite für die Primarschulhäuser Botzet im Perolles und Heitera im Schönberg. Wenn alle Kredite durchkommen, stehen im nächsten Jahr die Schulen in Freiburg im Mittelpunkt der Bautätigkeit. Gestern hat der Gemeinderat an einer Pressekonferenz im Rathaus über die beiden Projekte informiert.

Dringend nötige Bauten

Gefreut hat sich vor allem Schulvorsteherin Antoinette de Weck (FDP). «Das Damoklesschwert des 1. September 2013 hängt über uns», sagte sie, Bezug nehmend auf die Einführung des zweiten Kindergartenjahres. Denn beide Schulhäuser müssen für diese Zusatzklassen «aufgerüstet» werden. Am Montag entscheidet der Generalrat über Studienkredite, 590 000 Franken für das Botzet- und 790 000 Franken für das Heitera-Schulhaus. Im Frühling 2012 sollen dann die definitiven Baukredite bewilligt werden.

Staat finanziert mit

Die beiden Schulhäuser können teilweise über einen Fonds finanziert werden, der vom Kanton eingespiesen wird. 7,8 Millionen Franken fliessen daraus. «Etwa sechs Millionen Franken müssen wir über das Investitionsbudget begleichen», sagte Finanzchefin Madeleine Genoud-Page (CSP) gestern. Die Kosten sind rund drei Millionen Franken höher, als im Richtplan angegeben. «Damals gab es noch keine konkreten Projekte», rechtfertigt Baudirektor Jean Bourgknecht (CVP) den Unterschied. Für die Heitera sind acht Millionen veranschlagt, für das Botzet sechs Millionen Franken. Die Frist bis zum September 2013 ist knapp, das weiss auch Jean Bourgknecht. «Wir wollen die Baugesuche sobald wie möglich veröffentlichen», meinte er. Nicht zuletzt deshalb, weil mögliche Einsprachen für Verzögerungen sorgen könnten. Baubeginn wäre im Sommer 2012.

Mehr Kinder als erwartet

Bereits im Sommer sind die Siegerprojekte gewählt worden. Im Wettbewerb um das Botzet-Schulhaus setzte sich das Zürcher Büro Mazzapokora mit «Insieme» durch. Hier sollen vier Kindergartenzimmer, zwei Spezialzimmer, ein Lehrerzimmer und ein Büro für den Schulleiter entstehen. Ein geplantes Schulzimmer wurde dem Kindergarten abgegeben, da im Perolles wegen der zuletzt stark aufgekommenen verdichteten Bautätigkeit mehr Kinder als ursprünglich erwartet wohnen.

In der Heitera sind in «Boites à Malice» zehn Schulzimmer für den Kindergarten vorgesehen sowie drei Zimmer für Stützunterricht, drei Kochnischen und ein Schulleiterbüro. Das Projekt stammt vom Freiburger Büro Maskin.

Dieser Neubau des Heitera-Schulhauses im Freiburger Schönbergquartier bietet zehn Kindergartenklassen Platz.Bild Corinne Aeberhard/a

Legislaturziele:Von der Mobilität bis zur Stadtentwicklung

An der gestrigen Pressekonferenz stellte der Freiburger Gemeinderat auch seine Legislaturziele 2011–2016 vor. Dazu war die Exekutive vollständig erschienen. Überraschendes kam aber nicht zum Vorschein. Die Ziele sind in einer Broschüre zusammengefasst, die auch den Generalräten abgegeben wird. Ab Montag sollen die Ziele im Internet abrufbar sein. Im Zentrum stehen die Entwicklung der Stadt, die Finanzen, schulische und sportliche Infrastrukturen, nachhaltige Entwicklung und die interkommunale Zusammenarbeit. Bei der Stadtentwicklung sollen neue Möglichkeiten (Cardinal-Areal), aber auch die Gestaltung der alten Plätze, wie Klein-Sankt- Johann-Platz oder untere Matte berücksichtigt werden. Auch der Richtplan für die Altstadt, der momentan revidiert wird, spielt eine zentrale Rolle. Was die Mobilität betrifft, setzt der Gemeinderat weiter prioritär auf den Langsamverkehr. Die Autofahrer könnte folgender Satz beruhigen. «Das Mobilitätsmanagement hat zum Ziel, den Zugang für Autos und Lieferwagen zu garantieren.»pj

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