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2014 entstanden mehr Schadenfälle aufgrund von Unwettern

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Für die Kantonale Gebäudeversicherung Freiburg war 2014 in erster Linie ein Jahr der grossen Projekte. Wie die Anstalt im Jahresbericht schreibt, nahmen die Arbeiten rund um die Revision des Gebäudeversicherungsgesetzes, des Gesetzes über die Feuerpolizei und den Schutz vor Elementarschäden viel Zeit in Anspruch. Die bisherigen Gesetze stammen aus den 1960er-Jahren; die neuen Gesetze sollen noch in dieser Legislatur verabschiedet werden.

Intern stand die Umstellung der Informatik für die Be- reiche Versicherungen und Schätzungen im Zentrum, zudem erfolgte 2014 der Spatenstich für das Feuerwehr-Ausbildungszentrum in Châtillon. Auch finanziell war das letzte Jahr dank Börsengewinnen erfolgreich. Es erlaubte 20 Millionen Franken Einlagen in den Reservefonds.

Hageljahr 2009 erledigt

Die Gebäudeversicherung konnte im letzten Jahr die Schadenfälle des Hagelunwetters vom Juli 2009 abschliessen. Damals entstanden an 16 241 Gebäuden Schäden von 110 Millionen Franken.

Demgegenüber war das Jahr 2014 harmlos. Dennoch verzeichnete die Versicherung höhere Elementarschäden als im Vorjahr: 4 Millionen Franken an 881 Gebäuden.

Die meisten Schäden entstanden im Juli und August. Zwischen dem 11. und 13. Juli entluden sich mehrere Gewitterzellen über dem Kantonsgebiet. Sie verharrten zum Teil lange über demselben Gebiet. Die grössten Schäden entstanden im Sensebezirk. So zum Beispiel bei einem Erdrutsch in Rufenen, Gemeinde Plaffeien. Am 11. August schwoll zudem der Pegel der Sense aufgrund heftiger Niederschläge stark an. Dies verursachte Erosionsschäden; ein Gebäude wurde gar richtiggehend unterspült.

Aus Nachlässigkeit

9,3 Millionen Franken Schaden entstanden bei Bränden; 385 Versicherte waren betroffen. Wie die Gebäudeversicherung festhält, stellte bei einigen Hofbränden das Futter ein Problem dar. Das Löschen sei in der Regel komplex, daure lange und erfordere bestimmte Mittel. Bei einem Fall im Kantonssüden störte das verkohlte Futter die Dorfbewohner mehrere Tage.

Glimpflich verlief der Brand eines Reisecars im Tunnel Arrissoules auf der Autobahn A 1. Es gab dabei keine Opfer zu beklagen.

Ein Viertel aller Brände war auf Nachlässigkeit zurückzuführen, bei 22 Prozent ist die Ursache noch unklar, bei 19,5 Prozent war es die Futtergärung, und drei Brände waren auf Brandstiftung zurückzuführen.

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