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2014 war kein gutes Jahr für die Freiburger Wirte

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«Die Betriebe, die vom Wetter abhängig sind, haben letztes Jahr vierzig Prozent weniger Umsatz gemacht»: Roland Blanc, Präsident der Stadtsektion von Gastro Freiburg, zeichnete an der Generalversammlung ein düsteres Bild. Rund 60 Mitglieder haben sich am Montag im Restaurant Sport Café getroffen.

Nebst dem Wetter habe auch «Le Port de Fribourg» den Wirten zu schaffen gemacht, sagte Blanc. Fünf Monate lang gastierte der «Hafen» letzten Sommer im alten Gaswerk in der Unterstadt. Das Projekt des Vereins Espace-Temps, das auch ein Restaurant umfasst, wurde von der Loterie Romande, der Stadt Freiburg, der Agglo und weiteren Organisationen mit 45 000 Franken unterstützt–was bei den Wirten auf wenig Verständnis gestossen ist. Blanc kritisierte zudem die Pick-Nick-Plätze, welche die Stadt im Altquartier aufgestellt hat: Die Imbissbuden im Quartier, die mit ihrem Patent G keine Terrasse führen dürften, profitierten von diesen. Das sei zwar gut für die Studierenden, nicht aber für die Betreiber von Cafés und Restaurants mit einem Patent D: «Diese bezahlen pro Quadratmeter Terrasse 80 Franken.»

Das neue Jahr bringt ebenfalls bereits Sorgen mit sich: Da die Nationalbank den Euro-Mindestkurs von 1.20 Franken aufgehoben hat, fürchten die Wirte, dass weniger Touristen in ihre Betriebe kommen. Doch wollen sie auch vorwärtsschauen: Die Wirte sind gespannt, wie die Entwicklung der Quartiere mit dem neuen Ortsplan vor sich gehen wird–allen voran im Burgquartier. Bei der Neugestaltung des öffentlichen Raums seien auch die Ideen der Wirte gefragt, sagte Blanc. «Wir werden sehen, ob wir auch gehörtwerden.» bearbeitet vonnjb/FN

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