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«2015 war gar nicht so schlecht»

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Ist das Glas halb voll oder halb leer? Cédric Clément, Direktor von Freiburg Tourismus und Region, stellte diese Frage an der Generalversammlung des Vereins. Denn im letzten Jahr verzeichnete die Organisation erstmals seit sechs Jahren weniger Übernachtungen als im Vorjahr. Gleichzeitig war es das zweitbeste Resultat aller Zeiten. «Es kommt auf den Standpunkt an, ob wir jammern oder zufrieden sind», sagte Clément. Sein persönliches Fazit: «2015 war gar nicht so schlecht.» Die Versammlung fand in Hauterive statt, einer der 15 Gemeinden, die Freiburg Tourismus und Region nebst der Agglomeration Freiburg vertritt.

Clément betonte, dass das Tourismusjahr 2015 stark von äusseren Faktoren beeinflusst worden sei: Vom starken Franken, vom regnerischen Mai und sehr heissen Sommer sowie von Attentaten in Frankreich und der grossen Flüchtlingskrise. «Die Europäer haben sich eher zurückgezogen.»

Der Blick in die Statistik zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer nach wie vor die grösste Zahl der Gäste im Raum Freiburg darstellen. 91 210 der insgesamt 250 928 Übernachtungen gehen auf ihr Konto. Deutschland folgt mit knapp 13 000 Übernachtungen auf Platz zwei, Frankreich mit knapp 12 000 Übernachtungen auf Platz drei.

Mit gut 5000 Übernachtungen belegt China den fünften Platz. «Ich frage mich, ob diese Gruppe für uns so wichtig ist», sagte Clément: Die meisten Chinesinnen und Chinesen schliefen nur in Freiburg. «Sie kommen spät an und fahren frühmorgens weiter–sie geben hier kein Geld aus.» Auch die Hoteliers profitierten nicht wirklich, denn die Gruppen drückten den Preis bis zur Schmerzgrenze hinunter.

Dieses Jahr bringt einige touristische Neuerungen mit sich. So gibt es neue thematische Stadtführungen, beispielsweise zum Thema Brückenstadt. Und im Dezember gibt es erstmals ein Adventdorf in Freiburg–nicht zu verwechseln mit einem Adventmarkt: Auf der Schützenmatte (Grand-Places) werden eine Eisbahn, ein Verpflegungszelt und einige Stände mit Kunsthandwerk und Esswaren aus der Region für weihnachtliche Stimmung sorgen. Die Tourismusorganisation will mit Aktionen und Anlässen Leute anziehen und so die Stadt auch im Dezember beleben.

Die Stadtmauer

Im Sommer werden «Touristenengel» unterwegs sein: Mitarbeitende vom Tourismusbüro werden mit dem Fahrrad durch die Stadt streifen und Touristen bei Fragen weiterhelfen. 2017 soll auf der Zähringerbrücke eine Ausstellung über Freiburgs Brücken eingerichtet werden. Und vor allem wird ein erster Teil der Stadtmauer dem Publikum zugänglich gemacht: Zwischen Berufsfachschule und Murtentor.

Die Versammlung wählte den neuen Freiburger Gemeinderat Laurent Dietrich in den Vorstand. Madeleine Genoud-Page, die bisherige Vertreterin der Stadt, ist aus dem Gemeinderat zurückgetreten, bleibt aber bis 2017 im Vorstand.

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