Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

2050 Unterschriften für Erhalt des Schalters

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Bern Seit die BLS am 16. Dezember 2011 bekannt gegeben hat, dass sie ihr Reisezentrum in Flamatt auf Ende März 2012 schliessen wird, ist der Wider-stand an verschiedenen Fronten gewachsen. Die SP Wünnewil-Flamatt sowie das Forum Freie Wähler hatten bereits Ende Januar angekündigt, dass sie eine Unterschriftensammlung starten werden. Am Dienstagmorgen haben Fraktionspräsident und SP-Generalrat Michael Perler sowie Hans Fuhrer, Gründer des Forums Freier Wähler, den BLS-Verantwortlichen eine Schachtel voll mit Unterschriftenbögen überreicht. 2050 Personen wehren sich «gegen den Abbau des Service public», wie es auf den Bögen heisst.

«Ein echtes Anliegen»

«Wir wollen damit zeigen, dass sich nicht nur Politiker, Behörden und Verbände für den Erhalt des Reisezentrums einsetzen, sondern dass dies ein echtes Anliegen der Bevölkerung ist», sagte Michael Perler zu Damian Pfister, dem Leiter Marketing und Vertrieb bei der BLS. Die Leute hätten gerne unterschrieben. «Es war ein Selbstläufer», so Perler. Mit der Übergabe der Unterschriften wollen die Ortsparteien die Diskussion noch einmal in Gang bringen und erreichen, dass die BLS über Alternativen nachdenkt. «Uns ist es so vorgekommen, als hätte die BLS einfach die simpelste Lösung gewählt.» Wieso das Bahnunternehmen zum Beispiel nicht mit dem Reisebüro oder anderen Geschäften in Flamatt Kontakt aufgenommen habe, wollten Fuhrer und Perler wissen. «Ist denn Laupen ein schlechtes Modell?», fragte Michael Perler. Der Bahnhof Laupen, wo der Bahnschalter in die Post integriert ist, habe für die BLS eine andere strategische Bedeutung, entgegnete Damian Pfister. Selbstverständlich, sagte er, habe die BLS für Flamatt intern verschiedene Alternativen geprüft, jedoch keine valable gefunden. «Wir haben absolut Verständnis dafür, dass sich die Kunden brüskiert fühlen, wir hätten auch gerne an jedem Bahnhof einen bedienten Schalter», so Pfister. Doch das Unternehmen stehe momentan unter einem extremen Druck, und der Schalter in Flamatt müsste für eine schwarze Null den doppelten des heutigen Umsatzes erzielen. «Wir sehen kein Potenzial.»

Wichtiges Treffen steht an

Anfang März trifft sich der Gemeindeverband Region Sense mit einer Freiburger Delegation und der BLS am runden Tisch (FN vom 23. Februar). «Momentansieht es nicht nach einer Alternative aus. Doch vielleicht findet sich am grünen Tisch eine Lösung», sagte Damian Pfister.

Hans Fuhrer und Michael Perler übergeben Beat Theiler und Damian Pfister (v.l.) von der BLS die Unterschriftenbögen.Bild ak

Mehr zum Thema