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21 000 Autos sind zu viel

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21 000 Autos sind zu viel

Quartierverein Jura-Torry-Miséricorde gegen Mehrverkehr

Der Quartierverein Jura-Torry-Miséricorde feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Seine Hauptanliegen bleiben auch im Jubiläumsjahr die gleichen: Verkehrsprobleme, die Auswirkungen von Gottéron-Village und die Lebensqualität der Bevölkerung beschäftigten die Generalversammlung.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Bezüglich der Dauerbrenner-Themen rund um die städtische Verkehrsplanung und die Errichtung von Gottéron-Village scheinen sich die Gemüter etwas beruhigt zu haben. Dies zeigt bereits der vergleichsweise bescheidene Mitgliederaufmarsch anlässlich der Generalversammlung vom Mittwoch: Mit 54 Anwesenden erreichte man ziemlich genau die Hälfte der Teilnehmerzahl des Vorjahres.

Poyabrücke erst 2017?

Auch Vereinspräsident André Schoenenweid demonstrierte mit dem einen oder anderen lockeren Spruch diese neue Gelassenheit. So vermeldete er etwa in seinem Jahresbericht, gemäss seinen aktuellsten Informationen könne die Poyabrücke frühestens im Jahr 2017 eröffnet werden. Mit dem befürchteten Mehrverkehr im Quartier aufgrund der damit einhergehenden Schliessung der Bahnhofstrasse sei also vorerst noch nicht zu rechnen. Die Versammelten reagierten auf diese Information mit gleichermassen belustigtem wie erleichtertem Applaus, war man doch ein Jahr zuvor noch von einer Inbetriebnahme der Poyabrücke im Jahr 2011 ausgegangen.

Dreissig Prozent Mehrverkehr

Umso mehr gelte es jetzt, für die kommenden Jahre zusammen mit dem Verkehrsverbund Cutaf vernünftige verkehrstechnische Lösungen im Rahmen der gesamten Agglomeration Freiburg zu finden, so Schoenenweid weiter. Insbesondere die geplanten Änderungen an der Bahnhofstrasse seien für den Quartierverein nicht akzeptabel. Diese würden nämlich der Jurastrasse ein auf über 21 000 Fahrzeuge pro Tag erhöhtes Verkehrsaufkommen bringen, was eine Steigerung um rund dreissig Prozent bedeute.

Dass auch bei dem geplanten Grossprojekt Gottéron-Village in Villars-sur-Glâne nichts so heiss gegessen wie gekocht wird, betonte der anwesende Stadtammann Dominique de Buman. Viele Fragen seien noch ungeklärt, speziell was die Finanzierung angehe. Obwohl es sich um ein Projekt der Gemeinde Villars-sur-Glâne handle, stehe ihm sowohl die Stadt als auch die Burgergemeinde Freiburg positiv gegenüber, da man sich für die ganze Agglomeration wichtige Wirtschaftsimpulse erhoffe.

Weitere Themen, mit denen sich der Quartierverein regelmässig beschäftigt, sind etwa die Instandhaltung der Spielplätze, die mögliche Einrichtung von Tempo-30-Zonen oder die Lärmbelästigungen durch die Restaurants und Bars entlang der Jurastrasse.

Minigolfturnier zum 50. Jubiläum

Für das kommende Vereinsjahr stehen traditionelle Aktivitäten wie der Ausflug für die älteren Quartierbewohner oder der Weihnachtsapéro auf dem Programm. Speziell zum 50. Geburtstag des Vereins werden ausserdem alle Primarschüler zu einem Minigolfturnier eingeladen.

Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Gewinn von 856 Franken ab. Dies erlaubte, für 2003 ein Defizit von rund 1000 Franken zu budgetieren. Dazu trägt unter anderem ein zusätzlicher Ausgabenposten von 1500 Franken für mögliche Anwaltshonorare bei.

Es könnte ja sein, so Präsident André Schoenenweid, dass man im Zusammenhang mit den anstehenden Verkehrsprojekten doch noch auf eine juristische Interessenvertretung zurückgreifen müsse.

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