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21,6 Millionen für die zweite Eishalle

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Die eine Eishalle des St. Leonhard ist bereits eine Baustelle. Nun soll auch die zweite Eishalle mit dem Trainingsfeld gleich nebenan ausgebaut werden: Der Gemeinderat der Stadt Freiburg plant, die Halle um zwei Etagen zu erweitern, und zwar, indem das Gebäude verbreitert wird. In den Anbau mit drei Etagen soll das städtische Sportamt einziehen. Und der Schweizer Basketballverband hat sein Inte­resse angekündigt, das oberste Stockwerk zu mieten. Im Erdgeschoss werden an der Längsseite des Eisfelds zwei Doppel-Garderoben hinzugefügt. Neben der Eishalle, auf dem jetzigen Parkplatz, entsteht ein vierstöckiges Parkhaus mit 283 Abstellplätzen. Im Erdgeschoss des Parkhauses gibt es eine Gewerbefläche und eine Abstellhalle für 200 Fahrräder. Die Trainingshalle wird so verbreitert, dass sie auf der einen Seite an die Eishalle und auf der anderen an das Parking anschliesst. Zudem will der Gemeinderat den Aussenraum, vor allem den Platz zwischen Eishallen, Festhalle und Basketballhalle, neu gestalten.

Keine Bundesgelder

Die Stadt hatte darauf gezählt, dass sich der Bund via Subventionen für das Agglomerationsprogramm 2 an den Kosten für den Aussenraum beteiligt. Doch dieser winkte ab. Und auch die Immobilienfirma L’Antre, welche das grosse Eisstadion saniert (siehe Kasten), beteiligt sich nicht an den Kosten für die Gestaltung des Aussenraums. «Wir haben daher eine günstigere Variante gewählt als ursprünglich vorgesehen», sagte Gemeinderätin Andrea Burgener (SP) gestern vor den Medien. Nun soll ein vielseitig nutzbarer Platz entstehen, der bei Grossanlässen zur Verfügung steht und auf dem auch mal ein Zirkus Halt machen könnte. Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (CSP) verriet: «Der Platz, der heute Agora heisst, nennen wir in Fair-Play-Platz um.»

Der Gemeinderat hätte gerne auch den Aussenraum zwischen Basketballhalle und Eisenbahngleise neu gestaltet. Dort stehen aber die riesigen Abluftröhren des Poya-Tunnels. «Wir haben uns mit dem Kanton nicht auf ein Vorgehen einigen können», sagte Andrea Burgener. Darum lasse die Gemeinde diese Idee nun ruhen.

Vereinbarungen mit L’Antre

«L’Antre beteiligt sich nicht an der Gestaltung des Aussenraums, da sie darauf pocht, dass sie mit dem Baurecht nur das Gebäude der Eishalle, nicht aber den Aussenraum übernommen habe», erklärte Burgener. Die Stadt und L’Antre haben aber andere Vereinbarungen getroffen: So wird auch künftig das Personal der Stadt Freiburg in der Eishalle zum Rechten schauen, und die Trainingshalle und die Eishalle teilen sich zahlreiche technische Installationen. «In diesen Bereichen haben wir gute Vereinbarungen getroffen», sagte Burgener.

Verschmutzung und Asbest

Zu den reinen Baukosten für die Erweiterung der Trainingshalle, das Parkhaus und den Aussenraum kommen noch Kosten, welche die grosse Eishalle betreffen: Die Stadt hat das Stadion der Immobilienfirma L’Antre im Baurecht abgetreten. Bei den laufenden Bauarbeiten hat sich gezeigt, dass der Boden verschmutzt ist. Die Stadt muss sich an den Kosten für die sachgerechte Entsorgung hälftig beteiligen – das macht 60 000 Franken aus. Zudem wurde im Eisstadion Asbest entdeckt; diese Kosten von 165 000 Franken überträgt der Gemeinderat auf den Baukredit für die Trainingshalle, wie auch die Entsorgungskosten. Insgesamt beantragt der Gemeinderat damit einen Baukredit von 21,6 Millionen Franken. Der Generalrat entscheidet in einer seiner Sitzungen vom 8. und 9. April über den Kreditantrag.

Chronologie

Eine riesige Baustelle im St. Leonhard

Das Eisstadion St. Leonhard, in welcher der HC Gottéron spielt, wird zurzeit saniert und ausgebaut. War früher einmal ein Neubau geplant, entsteht nun rund um das Stadion aus dem Jahr 1982 ein Mantel. Um mehr Sitzplätze und Logen für die Sponsoren und Partner zu schaffen, wird das Stadion aufgestockt. Neu werden 8500 statt 6700 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion Platz finden. Die Eishockeyspiele finden während der ganzen Umbauphase, die bis 2020 dauert, statt. Der Umbau des Stadions kostet rund 80 bis 85 Millionen Franken. 30 Millionen stammen von der öffentlichen Hand. Der Kanton Freiburg übernimmt 15 Millionen. Die Stadt Freiburg erteilte der Immobilienfirma L’Antre ein kostenloses Baurecht im Wert von rund sieben Millionen Franken; dadurch ist die Stadt nicht mehr Eigentümerin des Stadions. Darüber hinaus subventioniert die Stadt den Bau mit rund acht Millionen Franken (die FN berichteten).

njb

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