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25 Jahre im Uno-Sicherheitsdienst

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25 Jahre im Uno-Sicherheitsdienst

Der Düdinger Josef Brülhart wurde offiziell verabschiedet

Sein Berufsleben war geprägt vom Tragen der Uniform und der Treue zur Fahne. So diente er in der Armee, bei der Schweizergarde, der Grenzpolizei und 25 Jahre beim Sicherheitsdienst der Uno in Genf. Ende März trat der 58-jährige Josef Brülhart in den Ruhestand.

Der aus Jetschwil stammende Düdinger kam früh von zu Hause weg, zu einer Bauernfamilie im Welschland. Von dort besuchte er die Schule in Freiburg. Nach dem obligatorischen Militärdienst führte der Weg nach Rom. Zehn Jahre bei der Schweizergarde als Garde-Korporal. So war er Hüter vom damaligen Papst Paul VI. unter den Kommandanten Oberst Robert Nünlist und Oberst Franz Pfyffer. Viele Prominente und Staatsmänner hat er kommen und gehen sehen. Das bestätigt auch seine grosse Fotosammlung aus dem Vatikan. In der Vereinigung der ehemaligen Gardisten macht er fleissig mit. Noch am letzten Montag führte er eine Gruppe von Ehemaligen bei der Messe für den verstorbenen Papst in Genf.

Nach einem Aufenthalt bei der Grenzpolizei in Cointrin trat er in den Sicherheitsdienst der Uno in Genf ein. Er wurde «Security Agent» in dieser wichtigen internationalen Organisation. Einer seiner Höhepunkte erlebte er am 12. September 2002, als die Schweiz der Uno beitrat. Als Kommandant der Ehrengarde durfte Josef Brülhart vor dem Uno-Gebäude in Anwesenheit von Behörden und Gästen, darunter auch die damalige Bundespräsidentin Ruth Dreifuss, die Schweizer Fahne hissen. «Das war eine grosse Ehre für mich», blickt er zurück.

Abschieds-Apéro
mit Freiburger Delegation

Kürzlich fand im achten Stockwerk des Uno-Gebäudes in Genf zu seinen Ehren ein Abschieds-Apéro statt. Anwesend waren Vorgesetzte, Diplomaten und Freunde, 150 an der Zahl. Dabei war auch eine Delegation aus Freiburg mit Vertretern des Sensler Harschts, deren Kommandant er ist, was ihn sehr freute. Alle wollten dem treuen Diener und Kameraden liebe Worte mit auf den weiteren Lebensweg geben. Als Geschenk konnte er u.a. ein Bike entgegennehmen, das ihn im Ruhestand fit halten wird.

Sein Wort zählte

«Josef war ein korrekter, gradliniger und auch beliebter Kollege. Sein Wort zu unseren 1000 Problemen war immer wichtig», würdigte der Uno-Sicherheitschef Roland De Stickere den Düdinger vor den vielen Gästen. So war Josef Brülhart für die Jungen ein Vater, seine Ratschläge wurden von den Kollegen sehr geschätzt. Er stand auch im Ausland für die Sicherheit im Dienst. So war er 1985 in New York, wo er zum Korporal befördert wurde. Einsätze folgten auch im Irak, im Jahre 1991 nach dem Golfkrieg, und im Jahre 1994 an der grossen Konferenz in Wien. Der auskunftfreudige Freiburger war auch bei den Presseleuten sehr gefragt und beliebt.

Tief bewegt dankte Josef Brülhart für die lieben Worte und Gesten. «Die Flamme der Sicherheit darf nicht erlöschen. Der Terrorismus hat keinen Platz – es lebe die Uno», betonte er. ov

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