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27 Personen wegen Demo verurteilt

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Autor: Von Antoine Rüf/La Liberté

Freiburg Sachschaden, auf die Polizei abgefeuerte Feuerwerkskörper, zwei verletzte Beamte, ein Brand in der Hochzeitergasse und über 40 Festnahmen: das ist die Bilanz einer gewalttätigen Demonstration rund um das Freiburger Zentralgefängnis und den Polizeiposten beim Kornhaus.

Ungefähr hundert Demonstranten hatten sich am 12. Juni 2010 versammelt, um ihre Solidarität mit einer inhaftierten Person, die in die Schiesserei im Tunnel der A 1 bei Sévaz involviert gewesen war, zu bekunden (FN vom 24. April 2010). Ein Teil der Demonstranten suchte laut dem zuständigen Staatsanwalt Michel Favre offenbar von Beginn an die Konfrontation mit der Polizei. So waren einige Teilnehmende schon beim Beginn des Umzugs auf dem Python-Platz vermummt und mit Gesichtsmasken gegen einen allfälligen Tränengaseinsatz der Polizei ausgerüstet. Sie beabsichtigten offensichtlich, der Veranstaltung eine gewalttätige Wendung zu geben.

Auch unbedingte Bussen

Nun folgte das juristische Nachspiel für 27 an der Demonstration Beteiligte. Laut Favre sind Bussen zwischen 20 und 60 Tagessätzen, teils bedingt, teils unbedingt, verhängt worden. Die Festsetzung der Strafen hing vom Ausmass der Beteiligung an den Ausschreitungen und von allfälligen Vorstrafen ab.

13 der verhängten Urteile sind bereits rechtskräftig. Die 14 weiteren Angeklagten haben gegen das Urteil Beschwerde geführt und müssen sich nun vor dem Polizeirichter des Saanebezirks verantworten.bearbeitet von hw/FN

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