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29 Jahre im Dienst der ABC-Schützen

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29 Jahre im Dienst der ABC-Schützen

Die Primarschule Heitenried nimmt Abschied von Helga Gobet

«Es ist schade, dass Sie aufhören. Aber es muss sein.» So nüchtern fasste eine Heitenrieder Erstklässlerin den bewegenden Moment zusammen, in welchem Helga Gobet von ihrem 29-jährigen Schuldienst Abschied nahm.

Von ANTON JUNGO

Die Schulgemeinschaft von Heitenried hat gestern ihrer Lehrerin Helga Gobet eine herzliche Abschiedsfeier bereitet. Die letzten 13 Jahre ihrer Schulkarriere unterrichtete sie in Heitenried, meistens auf der Unterstufe. Zu Beginn der Abschiedsfeier durfte die abtretende Lehrerin bei den drei Schulklassen, die noch als letzte bei ihr Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt hatten, einen Parcours absolvieren. Jede Klasse hatte für ihre ehemalige Lehrerin eine Überraschung bereit.

Die 21 Erstklässler, die sie im vergangenen Schuljahr unterrichtet hatte, überreichten Helga Gobet zum Abschied eine Zeichnung und eine Rose. Die Lehrerin bekam dabei von «ihren» Kindern nur Komplimente zu hören. «Sie sind eine liebe Lehrerin» oder «Du bist nett und lieb», formulierten die Kinder. Ein Knirps meinte: «Das Rechnen bei dir war schöner als das Schreiben.» Und als seine Kameraden lachten, fügte er hinzu: «Das isch emù a kii Lùgi.»

Begnadete Unterstufenlehrerin

«Wo eine gute Lehrerin am Werk ist, wird die Welt ein bisschen besser», betonte Schulinspektor Markus Fasel und wies darauf hin, dass Helga Gobet mit ihren Talenten als Unterstufenlehrerin vielen Menschen den Schlüssel zum Erfolg mitgegeben hat. «Der neue Ständerat Urs Schwaller ist nur ein Beispiel von vielen Schülern, die bei dir das Lesen gelernt haben», erinnerte er an die Zeit, als sie noch in Tafers unterrichtete, und meinte: «Wenn wir den Erfolg des ehemaligen Finanzministers des Kantons Freiburg betrachten, hat er bei dir neben Lesen und Schreiben auch gelernt mit Zahlen meisterhaft umzugehen.»

Markus Fasel dankte der pensionierten Lehrerin im Namen der Erziehungsdirektion für ihren Einsatz. Sie habe mit unermüdlichem Einsatz im Unterricht bewiesen, dass die Arbeit mit den Kindern neben der grossen Verantwortung, der Belastung und manchem Stress auch richtig Spass, Freude, Befriedigung und Glück bedeute.

«Es war nie ein Müssen»

Helga Gobet selbst verriet den Kindern, dass sie sich am Morgen nie habe sagen müssen, sie ginge lieber nicht in die Schule. «Es waren immer », hielt sie fest und sie habe alles gegeben, dass es ihnen in der Schule gut gehe. «Es tat mir jedes Mal weh, wenn ich am Ende des Schuljahres wieder eine Klasse abgeben musste.»

Sorgfältig und zielgerichtet

«Sie verstand es vorzüglich, die Schulkinder in einer Atmosphäre der Ruhe und Kreativität zu sorgfältigem und zielgerichtetem Arbeiten anzuhalten», hielt die Schulpräsidentin Jeannine Guijer-Müller fest. Auch Eltern und Behörden hätten ihre offene und herzliche Art sehr geschätzt. «So ist der letzte Schultag ein Tag der Dankbarkeit und der Anerkennung, weil die Schule jahrelang vom Wissen, der Kraft und der Erfahrung von Helga Gobet profitieren konnte», schloss die Schulpräsidentin ihre Verabschiedung.

Thomas Vaucher dankte seiner Kollegin für deren Einsatz im Lehrerteam. Helga Gobet hatte im Team das Amt der Budget-Verantwortlichen inne und die Finanzen stets im Griff. «Doch abgesehen von den Aufgaben im Team warst du vor allem eine humorvolle und hilfsbereite Kollegin», erinnerte Thomas Vaucher an die vergangenen gemeinsamen Jahre im Schloss-Schulhaus in Heitenried.

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