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3.-Liga-Fussballer im Aufstiegsfieber

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3.-Liga-Fussballer im Aufstiegsfieber

1. Runde am Samstag – Wünnewil spielt zuhause und Kerzers auswärts

Es ist wieder so weit: Das alljährliche Aufstiegsfieber der 3.-Liga-Fussballer ist ausgebrochen. Morgen Samstagabend wird die erste von fünf Runden gespielt, die zweite folgt gleich am Mittwoch.

Von GUIDO BIELMANN

An der 3.-Liga-Aufstiegsrunde nehmen je die zwei Ersten der drei Gruppen teil. Jeder spielt gegen jeden; somit gibt es fünf Runden. Drei Teams steigen in die 2. Liga auf, falls aber das äusserst gefährdete Châtel-St-Denis aus der 2. Liga interregional absteigen sollte, dann steigen nur zwei auf.

Kerzers war zwei Saisons in der 2. Liga und stieg 1999 ab. Gleich im 2000 war Kerzers wieder in den Aufstiegsspielen. Darauf erfolgte dreimal der unglückliche 3. Rang und somit keine Teilnahme an der Aufstiegsrunde: «Wir scheiterten jedesmal im letzten oder vorletzten Spiel», erklärt Trainer Rudolf Dysli.
Der FC Kerzers steigt als Zweiter der Gruppe 3 in diese Aufstiegsrunde. Kerzers verlor die Tabellenführung an Léchelles in der letzten Runde (beide 54 Punkte). Der 51-jährige Trainer Rudolf Dysli ist eine echte Koryphäe des FC Kerzers, denn er war lange Jahre Junioren-Trainer im Club. Das 3.-Liga-Team führt er die zweite Saison. Der Grossteil der Spieler war einst als Junioren-F bei Dysli, und der Trainer stieg mit dieser Equipe die Altersklassen hoch bis zu den Aktiven.

Das Gros der Kerzerser Equipe ist also jung. Teamleader ist Routinier Bruno Hurni (34), der nach dem Abstieg 1999 zu Lyss ging, wo er in der 1. Liga und dann in der 2. Liga Inter spielte, und wieder zurück ist. Vor vier Jahren bereits im Team der Aufstiegsrunde haben Thomas Bieri und Marc Flühmann gestanden.

Die Saison verlief bei Kerzers glänzend, ausser im September und Oktober: «Wir probierten die Vierer-Abwehrkette. Das klappte überhaupt nicht. Deshalb kamen wir wieder aufs 3:5:2-System zurück. Dann ging es wieder aufwärts», erklärt Dysli.
Zum FC Wünnewil meint Kerzers-Trainer Dysli: «Ich habe Wünnewil spielen sehen. Das Team ist stark im Sturm und als Team sehr gut organisiert.

Wünnewil stieg vor 17 Jahren ab

Der FC Wünnewil ist vor 17 Jahren aus der 2. Liga abgestiegen. Seither stand Wünnewil mehrmals in der Aufstiegsrunde, ohne zu reüssieren. Seit vergangener Saison ist Ernest Probst Trainer, der früher schon in der 2. Liga trainierte, u. a. bei Überstorf. Wünnewil schloss die Saison als Leader der Gruppe 2 ab, drei Punkte vor Richemond.

Wünnewil zeichnete sich diese Saison durch wenig Gegentore aus und erhielt den inoffiziellen Titel des Teams mit der besten Verteidigung der Gruppe. In der Vorrunde gelangen der Equipe viele Goals. In der Rückrunde harzte es plötzlich mit dem Torerfolg. Trainer Probst: «Schlüsselspieler waren verletzt, deswegen riss bei uns wohl der Faden.» Es waren Nixon Demaj (Knieschmerzen) und Slavko Simic (schwere Zerrung), die lange angeschlagen waren und jetzt wieder einigermassen fit sind. Somit kann Wünnewil mit komplettem Kader antreten.

Ernest Probst sagt, dass sein Team in der Euphorie steckt: «Sie stecken voll im Feuer. Ich habe versucht, sie auf die Aufstiegsrunde einzustellen, aber gerade das ist schwer. Aber das Team hat nichts zu verlieren.»

3.-Liga-Aufstiegsspiele. Die Teilnehmer, Gr. 1: Semsales 44 Punkte; 2. Ependes/Arconciel 39. Gr. 2: 1. Wünnewil 49; 2. Richemond 46. Gr. 3: Léchelles 54 (81:25); 2. Kerzers 54 (84:34).
1. Runde: Semsales – Richemond Sa. 19.00; Léchelles – Kerzers Sa. 19.00; Wünnewil – Ependes/Arconciel Sa. 19.30.

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