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30 Freiburger Firmen an Guglera-Umbau beteiligt

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Vom Umbau der Guglera in Giffers in ein Bundesasylzentrum können rund 30 Freiburger Firmen profitieren. Sie erhielten Aufträge im Wert von rund fünf Millionen Franken. Das hat der Staatsrat auf eine Anfrage der Sensler SVP-Grossräte Emanuel Waeber (St. Antoni) und Adrian Brügger (Düdingen) geantwortet. Die Direktorin für Gesundheit und Soziales habe sich beim Staatssekretariat für Migration dafür eingesetzt, dass die Arbeiten – unter Beachtung der Gesetzgebung – den Freiburger Unternehmen zugeteilt würden, so der Staatsrat. Des Weiteren habe das Oberamt des Sensebezirks dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) eine Liste mit Unternehmen zukommen lassen, die für die Arbeiten in der jeweiligen Branche infrage kommen.

Mindestens zwei Freiburger

Auch Berner Firmen verrichten in der Guglera Umbauarbeiten. Gemäss Staatsrat haben rund 13 im Kanton Bern tätige Unternehmen vom Bund ein Auftragsvolumen von zirka 3,5 Millionen Franken erhalten. Das BBL habe sich ganz nach dem Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen gerichtet.

Wir haben uns in der Guglera umgeschaut – hier geht’s zum Artikel und der Bildergalerie.

Bei fast allen Ausschreibungen im Einladungsverfahren seien regio­nal tätige Unternehmen eingeladen worden – mindestens zwei aus dem Kanton Freiburg und eines aus dem Kanton Bern (siehe FN vom Montag). Grösstenteils seien auch entsprechende Offerten eingereicht worden. Der Staatsrat erinnert in seiner Antwort daran, dass er in keiner Weise an der Zuteilung oder Umsetzung der Arbeiten beteiligt ist.

Hauptsächlich Dublin-Fälle

Die Grossräte Emanuel Waeber und Adrian Brügger wollten auch wissen, um was für ein Zentrum es sich denn bei dem in Giffers begrifflich genau handle. Der Staatsrat erklärt, dass es sich um ein Bundesasylzentrum mit Warte- und Ausreisefunktion handelt. Giffers sei kein besonderes Asylzentrum für Asylsuchende, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen würden. Die überwiegende Mehrheit der dort untergebrachten Personen seien Dublin-Fälle, also Personen, die entweder auf einen Entscheid für die Rückkehr in das zuständige EU-Land warten, oder aber darauf, dass die Schweiz die Durchführung des Asylverfahrens beschliesst.

ak

 

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