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31 Frauen und Männer für neun Sitze

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Wahlkreis Tafers

Liste 1: CVP

Auf der Liste der CVP treten die beiden bisherigen Taferser Gemeinderäte Margrit Dubi-Bertschy und Markus Mauron an. Margrit Dubi-Bertschy ist seit 2011 im Gemeinderat. Sie ist die Koordinatorin des Vereins Kinderbetreuung Düdingen und hat Jahrgang 1963. Der diplomierter Wirtschaftsinformatiker Markus Mauron mit Jahrgang 1969 rückte 2017 nach dem Rücktritt von Martin Zbinden in den Gemeinderat nach. Hinzu kommen der Wirtschaftsinformatiker Jean-Pierre Cotting (1971) und der Landwirt Christian Stritt (1971). Die beiden bisherigen CVP-Gemeinderäte Kuno Bertschy und Stephan Dietrich treten nicht mehr an.

Ziel der CVP Tafers sei es, zwei Sitze im neuen Gemeinderat zu besetzen, sagte Margrit Dubi-Bertschy gegenüber den FN. Die CVP habe in Tafers in der laufenden Legislatur viel aufgegleist, zum Beispiel im Bereich neue Wohnformen im Alter. «Wir haben die Hoffnung, dass wir diese Projekte auch in der neuen Gemeinde fortsetzen können.»

Die CVP wolle sich in der neuen Gemeinde unter anderem für die sprachliche Integration fremdsprachiger Kinder und Familien engagieren sowie für die regionale Wirtschaftsförderung und eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung.

 

Liste 2: SP und Grüne

Für die Liste 2, SP und Grüne, tritt die bisherige SP-Gemeinderätin Riccarda Melchior an. Sie rutschte im September 2016 nach, nachdem Josef Catillaz demissioniert hatte. Melchior hat Jahrgang 1965 und ist administrative Angestellte an der Universität Freiburg. Ebenfalls auf der Liste sind die beiden SP-Mitglieder Dunja Vracar und Bruno Ulrich. Die Studentin Vracar ist mit Jahrgang 2001 die jüngste Kandidierende. Bruno Ulrich ist Projektleiter Nachhaltigkeit und hat Jahrgang 1978. Mit den Grünen sympathisiert Annik Gardaz-Cottier mit Jahrgang 1969, die als schulische Heilpädagogin tätig ist.

Die Mitglieder der Liste 2 wollen sich für die Umwelt und für Nachhaltigkeit einsetzen, etwa für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und damit der Ausbau von Tagesstrukturen ist ihnen ein Anliegen. Auch die Integration ist ein Thema. Das Wachstum der Bevölkerung stelle die Gemeinde vor Herausforderungen, sagt Riccarda Melchior. Nicht zuletzt möchte sie sich bei einer Wahl für Tafers als starken Bezirkshauptort einsetzen.

 

Liste 4: Mitte links – CSP

Auf der Liste der Mitte links – CSP findet sich nur ein Kandidat, und zwar Stephan Schick, der bisher kein Gemeinderatsamt bekleidete. Der bisherige CSP-Gemeinderat Alfons Baeriswyl tritt nicht mehr an.

Stephan Schick hat Jahrgang 1973 und ist als Key Account Manager, also als Betreuer von Grosskunden, tätig. Er gehörte zuvor keiner Partei an, ist aber in verschiedenen Kommissionen der Gemeinde aktiv, wie er gegenüber den FN sagt. Er sei während der Kandidatensuche von verschiedenen Parteien angesprochen worden. Die CSP entspreche seiner Gesinnung am meisten, weshalb er sich für sie entschieden habe. Andere Kandidaten suchte die CSP vergeblich, weshalb es bei der Einer-Kandidatur bleibt.

Wird Schick gewählt, so will er sich für eine gute Zusammenarbeit innerhalb der fusionierten Gemeinde einsetzen. «Das neue Team muss gut funktionieren, denn es sind noch etliche Geschäfte offen, und auch die Fusion selbst dürfte noch einiges zu tun geben.» Ein weiterer Schwerpunkt für Stephan Schick, der sich als Macher bezeichnet, ist die Familienpolitik.

 

Liste 5: SVP und Unabhängige

Auf der Liste der SVP und der Unabhängigen treten der bisherige Syndic von Tafers, Gaston Waeber von der SVP, sowie sein Parteikollege, der bisherige Gemeinderat André Vlach, an. Gaston Waeber sitzt seit 2006 im Gemeinderat und ist seit 2016 Syndic. Er hat Jahrgang 1964 und ist von Beruf Autolackierer. André Vlach rückte auf Anfang 2019 für Sabine Waeber in den Gemeinderat nach. Er ist als Erwachsenenbildner tätig und hat Jahrgang 1959. Dazu kommen zwei neue Kandidierende: die beiden Unabhängigen Annabel Hayoz und Cédric Wingeier. Hayoz mit Jahrgang 1985 ist Sportwissenschaftlerin; der Transport-Disponent Wingeier hat Jahrgang 1993.

«Unser Ziel ist es, gemeinsam die neue Gemeinde zu gestalten und die Fusion gut umzusetzen», sagt Gaston Waeber. Denn: Die Umsetzung der Fusion liege zu einem guten Teil beim neuen Gemeinderat. Zudem stünden in der neuen fusionierten Gemeinde gleich einige Grossprojekte an, etwa der neue Werkhof in Tafers, das neue Mehrzweckgebäude in Alterswil oder das Schwimmbad-Projekt im Sensebezirk, bei dem Tafers im Rennen ist. «Nach den Wahlen werden nicht mehr alle Leute im Gemeinderat sitzen, die bei der Aufgleisung dieser Projekte geholfen haben», so Waeber. Hier gelte es einen guten Übergang zu finden. Ein weiteres Ziel sei die Stärkung von Tafers als Bezirkshauptort.

 

 

Wahlkreis Alterswil/St. Antoni

 

Liste 1: CVP und Freie Wähler

Auf der Liste 1 treten drei Bisherige an. Hubert Schibli (Jahrgang 1958) ist seit 2006 im Gemeinderat von Alterswil, seit 2012 Syndic. Er ist Geschäftsführer. Pascal Julmy (1969), Leiter IT-Portfolio Basis, ist seit 2011 im Alterswiler Gemeinderat. Unternehmensarchitekt Christian Sommer (1969) ist seit 2013 Mitglied im Gemeinderat St. Antoni. Weiter kandidieren die Kommunikationsspezialistin Claudia Gfeller-Vonlanthen (1970) und Benjamin Risse (1995), Student der Rechtswissenschaften. «Zusammenwachsen», nennt Hubert Schibli das Ziel der Kandidierenden. Nach der Fusion gebe es eine Auslegeordnung der drei Ortsteile, um dem Handlungsbedarf zu analysieren. Sein persönliches Ziel hat er bereits kommuniziert: Er will Syndic werden. Wahlkampfleiter Peter Blanc ergänzt, dass Schibli die Gemeinde gut geführt habe, versiert, erfahren und vernetzt sei. Die Alterswiler würden zudem erwarten, dass es zügig weitergehe mit dem Mehrzweckgebäude. Da Schibli und Julmy eine grosse Dossierkenntnis hätten, würden sie im neuen Gemeinderat sicher dafür sorgen, dass dieses Ziel erreicht werde.

 

Liste 2: SP und Grüne

Auf der Liste 2 tritt mit Yves Bürdel (1982) ein bisheriger Gemeinderat von Alterswil (seit 2019) an. Er ist Projektleiter Wirtschaftsförderung. Weiter kandidiert Cindy Stritt-Baeriswyl aus Alterswil (1979), sie ist Primarlehrerin und Familienfrau. Die dritte im Bunde ist Marina Radulovic (1999), Alterswil, Studentin Biomedizinische Analytik. Aus St. Antoni stammt Jonas Zahno (1996), er studiert Objektdesign. Die Fünferliste vervollständigt die Geografin, Projektkoordinatorin und Familienfrau Maya Sahli Baeriswyl (1978) aus dem Wahlkreis Alterswil. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass die Gemeindeinfrastruktur verbessert wird und dass die Mehrzweckhalle Alterswil und das Schwimmbad in Tafers gebaut werden. Weitere Anliegen sind der Einsatz von nachhaltiger Energie in gemeindeeigenen Gebäuden, ein Ausbau der Radwege, bessere Busverbindungen und die Sanierung der Kantonsstrasse Tafers–Alterswil. «Wir wollen Tafers in den regionalen und kantonalen Verbänden und Arbeitsgruppen stärken und die 
Jugendlichen vermehrt in die Gemeindepolitik einbinden», sagt Yves Bürdel.

 

Liste 4: Grünliberale – Mitte links – CSP – Parteilose

Auf der Liste 4 mit fünf Kandidaten stehen drei heutige Gemeinderäte. Michel Modoux (1979) ist Präventionsbeauftragter und seit 2012 im Gemeinderat von St. Antoni. Tim Spicher (1990) ist Fachberater Rasen und Begrünungen und gehört dem St. Antoner Gemeinderat seit 2019 an. Aus dem Wahlkreis Alterswil tritt der Bisherige Silvio Serena (1948) an. Er ist pensionierter Prozessingenieur und seit 2006 im Gemeinderat. Zudem kandidiert Laura Rappo (1997). Sie studiert Betriebswirtschaft und wohnt in St. Antoni. Der fünfte Kandidat heisst Elmar Baeriswyl (1972). Er ist Sektorchef und kommt aus Alterswil. Die Kandidierenden der Liste 4 setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde, für Lösungen fernab von Parteipolitik und für starke Vereine und kulturelle Vielfalt ein. Ausserdem stehen klimaneutrale Entwicklungen in der Gemeinde sowie die Förderung von Tafers als Wirtschaftsstandort auf ihrem Programm. «Wir wollen drei lebendige und attraktive Dörfer», fasst Michel Modoux zusammen.

 

Liste 5: SVP und Unabhängige

Die Liste 5 SVP und Unabhängige umfasst drei Namen. Einer davon ist Beat Glauser (1969). Er ist Meisterlandwirt und kommt aus dem Wahlkreis Alterswil. Sandro Greco (1983) ist Unternehmer und wohnt im Wahlkreis Alterswil. René Zbinden (1975) ist Versicherungsagent und kommt aus dem Wahlkreis St. Antoni. «Unser Ziel es, die neue Gemeinde zusammenzubringen», sagt Beat Glauser, Präsident der SVP Alterswil. Alle drei Ortsteile sollen gesellschaftlich und wirtschaftlich zu einer Einheit werden – mit gegenseitiger Rücksichtnahme. «Wir setzen uns dafür ein, dass alle drei Ortsteile gleichberechtigt behandelt werden und dass ihre Besonderheiten berücksichtigt werden.»

 

 

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