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Start nach Mass für Belgien: 3:0-Sieg gegen Russland

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Belgien glückt an der EM ein Start nach Mass. Der Mitfavorit setzt sich in St. Petersburg gegen Russland im Schongang 3:0 durch.

Ohne die rekonvaleszenten Schlüsselspieler Kevin De Bruyne und Axel Witsel profitierten die routinierten Belgier vom fehlerbehafteten Spiel der Russen. Nach zehn Minuten nutzte Romelu Lukaku einen Abwehrfehler zum Führungstreffer, nach 27 Minuten erhöhte der verletzungsbedingt früh eingewechselte Thomas Meunier begünstigt durch eine ungenügende Goalie-Parade auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte Lukaku mit seinem zweiten Treffer in der 88. Minute nach Steilpass von Meunier.

Russland, vor drei Jahren an der Heim-WM im Viertelfinal, konnte den ohne zu glänzen souveränen Belgiern nicht ernsthaft Paroli bieten. Nach schwungvollem Beginn baute die Mannschaft von Trainer Stanislaw Tschertschessow vor gut 26’000 Zuschauern – zugelassen wären 34’000 gewesen – stark ab. Beim 0:1 wäre Lukaku im Abseits gestanden, mit einer missglückten Intervention beim Pass von Dries Mertens legte Andrej Semenow dem Torschützen den Ball aber einschussbereit auf. Beim 0:2 wehrte Goalie Sergej Schunin einen Schuss nach vorne statt zur Seite ab, vor die Füsse von Meunier.

Für Lukaku waren es im 94. Länderspiel die Treffer Nummer 61 und 62. Den Torjubel beim 1:0 widmete der Stürmer von Inter Mailand seinem dänischen Klub-Teamkollegen Christian Eriksen, der zuvor in Kopenhagen während der Partie Dänemark gegen Finnland kollabiert war. Im zweiten Spiel bekommen es die Belgier am 17. Juni in Kopenhagen mit Dänemark zu tun.

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