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400 Gramm schwere Delikatesse

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Edel sehen die knollig, erdigen Trüffel nicht aus. Geschmacklich gehören sie aber zu den edelsten Pilzsorten. 700 Franken kostet das Kilogramm auf dem Markt. Der Pilzsammler Beat Schafer aus Tafers hat diese Woche seinen bisher schwersten Trüffel gefunden. Behutsam nimmt er ihn aus einer Box im Kühlschrank und legt ihn auf die Waage: 438 Gramm. «Sie verlieren schnell an Feuchtigkeit und an damit Gewicht», sagt er. Am Vortag habe der Trüffel noch 442 Gramm gewogen. Schwer ist er allemal. Und sein Geruch lässt die Gedanken abschweifen hin zu Tagliatelle und gutem Wein.

Aber zurück zu Beat Schafer und der Finderin der Delikatesse: die einjährige Hündin Vanja. Sie ist ein Lagotto Romagnolo, eine italienische Wasserhündin. «Diese Rasse ist stark im Charakter und hat viel Ausdauer», sagt ihr Besitzer. Ausdauer braucht ein Hund an Beat Schafers Seite. Fast täglich sucht er Pilze und das zwölf Monate im Jahr. Im Schnitt geht er dabei bis zu zehn Kilometer.

Langjährige Leidenschaft

Begonnen hat seine Leidenschaft bereits 1970. Damals zog er noch ohne Hund los. Doch schon bald begleitete ihn ein Vierbeiner. «Ich bin einfach gerne in der Natur», gibt er als Hauptgrund für sein langjähriges Hobby an. Er hat sich selber beigebracht, wie er die Hunde trainieren muss. Schon nach wenigen Monaten Übung finden seine vierbeinigen Begleiter die Pilze. Die einjährige Vanja beweist das. «Sie sucht schon besser als meine andere, achtjährige Hündin», sagt Schafer. Er nimmt sie überallhin mit. Der Taferser geht von Spiez bis ins Waadtland auf Pilzsuche. «Heute Morgen habe ich 1,6 Kilogramm gefunden.» An manchen Tagen trägt er nur 200 Gramm nach Hause. Den grossen Trüffel fand er im Bernbiet.

Dieses Jahr sei ein gutes Pilzjahr, sagt er. Wegen dem Wetter werden die Pilze grösser als in anderen Jahren. Da lockt es ihn erst recht in den Wald. Nach getaner Arbeite setze er sich manchmal hin und degustiere von seinem reichen Fund. «Ich schneide mir die Trüffel auf wie einen Apfel.» Den Delikatesspilz mag er gerne. Am liebsten isst Beat Schafer aber den Herbsteierschwumm, wie er ihn nennt. Diesen Pfifferling isst er am liebsten an einer Tomatensauce.

Geschmackssinn für Pilze

Über die Jahre hat Beat Schafer ein spezielles Sensorium für Pilze entwickelt. Wenn er einen frischen Pilz probiert, kann er sagen, unter welchem Baum dieser gewachsen ist. «Am einfachsten ist das bei der Hasel», erklärt er. Dann habe der Pilz auch einen Haselgeschmack.

Seinen grössten Fund möchte Beat Schafer aber nicht selber essen. Er verschenkt ihn an das Restaurant Des Bains in Avenches. Als Überraschung bringt er den Trüffel heute dort in die Küche.

«Ich schneide mir die Trüffel auf wie einen Apfel.»

Beat Schafer

Pilzsammler

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