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45 000 Liter Diesel ausgelaufen

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Auf den Tag genau ein Jahr nach der Verschmutzung des Baches Tiguelet in Corminboeuf trifft es das Gewässer erneut. Am Mittwochmorgen um 3.20 Uhr wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei informiert, dass auf dem Gelände der TPF in ­Givisiez eine grosse Menge Diesel ausgelaufen sei, wie die Kantonspolizei Freiburg mitteilt.

Die Einsatzkräfte haben festgestellt, dass rund 45 000 Liter Diesel aus dem Tanklager der TPF durch die Kanalisation in das Retentionsbecken, also das Rückhaltebecken für Wasser, des Kanton Freiburgs geflossen sind. «Wir lagern insgesamt 800 000 Liter Diesel in Givisiez. Das erzeugt einen solch grossen Druck, dass der Diesel sehr schnell auslief», sagte ­Stephan Berney, Sprecher der TPF, gegenüber den FN. Da sie im 24-Stunden-Betrieb arbeiten, sei der Ausfluss sofort festgestellt worden. Bis dieser gestoppt wurde, seien jedoch bereits 45 000 Liter Öl ausgelaufen gewesen. Eine unbekannte, jedoch grosse Menge floss anschliessend in den Bach Tiguelet und weiter in den Bach La Sonnaz. Der Weiterfluss konnte verhindert werden. Die Feuerwehr Freiburg installierte schwimmende Ölsperren, um die Verschmutzung der Gewässer einzuschränken. Sie wird bei der Reinigung des Wassers von der Berner Feuerwehr unterstützt, da diese im Besitz einer Filtermaschine ist. «Die Reinigung ist aufwendig und dauert mehrere Tage», sagte Martial ­Pugin, Sprecher der Kantonspolizei Freiburg.

Trinkwasser nicht betroffen

Für die Anwohner bestehe keine Gefahr, schreibt die Kantonspolizei. Die Trinkwassernetze der Gemeinden seien nicht betroffen. Jedoch sei es möglich, dass Liegenschaften im Gebiet Belfaux, La Sonnaz und Pensier, die über eine private Wasserquelle in der Nähe der beiden Bäche verfügen, von der Verschmutzung betroffen seien. Die Kantonspolizei empfiehlt bis auf weiteres kein Wasser aus den Bächen ­Tiguelet und La Sonnaz zu entnehmen.

Hunderte Fische gerettet

Wildhüter Pascal Balmer und das Amt für Umwelt wurden beigezogen, um zu klären, wie stark das Ökosystem der Bäche betroffen ist. Die schnelle Intervention der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. «Mehrere Hundert Fische wurden in saubere Gewässer gebracht», so Pugin. Es kamen keine Fische zu Schaden. Zwei Enten hätten aber nicht gerettet werden können.

Ursache noch unbekannt

Die Ursache des Vorfalls ist noch nicht geklärt. «So etwas darf nicht passieren, und eine Untersuchung der Ursachen nehmen wir sehr ernst», sagte Berney. Die Untersuchung wird von der Kantonspolizei Freiburg eingeleitet. Seitens der TPF sei momentan nur klar, dass die Sicherheitssysteme aufgrund technischer Probleme nicht funktioniert haben.

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