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5 Gemeinden und ein Casino?

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Per Ende April liegt die Empfehlung zuhanden des Staatsrates vor

Der 15-köpfige Zweckverband der Gemeinden Freiburg, Villars-sur-Glâne, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf seinerseits bewirbt sich als Standortkonzessionär. Zur Bewirtschaftung eines Casinos hat der Zweckverband nun valable Betriebskonzessionäre gesucht. Sechs Interessenten haben sich gemeldet, um in der Stadt oder in der Agglomeration ein Spielcasino (Typ B/Kursaal) zu betreiben. Der Zweckverband hat die eingereichten Dossiers nun zu beurteilen. Und das werden die Gemeindevertreter und der Oberamtmann in den nächsten Tagen tun.

In erster Linie sollen die Projekte miteinander verglichen werden, wie Nicolas Deiss, Oberamtmann und Präsident des Zweckverbandes, sagt. Es müsse geprüft werden, ob sich die interessierten Betriebskonzessionäre an die Vorlagen halten und die Bedingungen des Bundes erfüllen. Ausserdem enthalte die Vergleichstabelle Kriterien bezüglich der Finanzierung des Projektes und des finanziellen Rückhaltes des Konzessionärs. Eine Rolle spielen ebenfalls das Know-how und der einwandfreie Ruf.
Mitte April werden zudem die interessierten Casino-Betreiber vorgeladen, um ihr Projekt dem Standortkonzessionär, respektive dem Zweckverband, mündlich vorzustellen.

Ein heisses Eisen

Oberamtmann Nicolas Deiss tendiert grundsätzlich für eine «gesamtfreiburgische» Lösung. Und damit meint er eine Zusammenarbeit zwischen Privatfirmen (Escor) und öffentlich-rechtlichen Verbänden («Romande des Jeux»). «Mit dem Dilemma wird vor allem der Staatsrat konfrontiert sein», meint Deiss. Einerseits bewerben sich öffentlich-rechtliche Verbände, die in der Bevölkerung verankert sind, andererseits aber auch Privatfirmen, die mit ihren Steuererträgen im Kanton ebenfalls einen Beitrag leisten. Um diesen Aspekten gerecht zu werden, plädiere er für eine Zusammenarbeit, ob aber die sechs Bewerber dies auch wollen, bleibe dahingestellt.

In einem zweiten Schritt hat also der Staatsrat beim Bund das bevorzugte Projekt anzupreisen. Und der Bund, respektive die Spielbankenkommission, wird die Grundsatzentscheidung treffen, ob Freiburg als Casino-Standort überhaupt in die Kränze kommt.

Sechs Bewerber

Zu den vier bereits bekannten Bewerbern sind nun noch termingerecht zwei weitere interessierte Betriebskonzessionäre dazugestossen. Es sind dies «La Romande des jeux» und die Vereinigung der Freiburger Messe in Verbindung mit der Hotelkette Accor.

«La Romande des jeux» plant, im Gebäude des ehemaligen internationalen Pensionates «La Chassotte» in Givisiez ein Casino zu realisieren.
Topaktuell ist auch die Bewerbung der Vereinigung «Freiburger Messe». In Zusammenarbeit mit der französischen Hotelkette Accor sollen im Umfeld des Forums in Granges-Paccot ein Casino und ein Hotel gebaut werden.
Die Karten auf den Tisch gelegt hat ebenfalls «Escoraus Düdingenmit einem Projekt auf der Schützenmatte. Und mit dem Spielautomatenhersteller «Proms» aus Belfaux – Standort Parkhotel Freiburg – ist eine weitere Freiburger Firma mit dabei. Ausserdem haben die «Intercasino AG» Interlaken mit flexiblem Standplatz und die französische «Compagnie Européenne de Casino» ihre Dossiers eingereicht. Die französische Compagnie gibt laut «Liberté» als Standort das Gelände des provisorischen EPA-Gebäudes an der Bahnhofstrasse Freiburg an.

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