Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

50 Minuten lang Spiel offen gehalten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

50 Minuten lang Spiel offen gehalten

Gottéron verliert auch die Revanche in Lugano – Dritte Niederlage in Folge

Das 4:2 in Lugano gestern Abend war schon Gottérons dritte Niederlage in Folge. Die Freiburger konnten das Spiel in der Resega fast 50 Minuten lang offen halten, ehe Lugano doch noch die zwei entscheidenden Treffer zum logischen Sieg buchte.

Von KURT MING

Mit dieser Niederlage in Lugano hat Freiburg seinen schönen Startbonus schon wieder eingebüsst. Im Gegensatz zu den vorigen Spielen muss sich die Mannschaft nach dieser Leistung allerdings keinen Vorwurf machen. Bis kurz vor Spielende hielt man auswärts gegen einen Meisterschaftsfavoriten den Match offen. Schade, dass ausgerechnet der Ausländerblock in der fast leeren Resega nicht auf Touren kam. Hentunen, Karlberg und Rhodin standen nämlich bei zwei entscheidenden Gegentoren auf dem Eis und konnten ihrerseits keinen Skorerpunkt buchen.

In der Schlussphase, als es um alles oder nichts ging, profitierte Lugano gemäss Slawa Bykow von seiner grösseren Erfahrung. Connes Winningtor zum 3:2 zwölf Minuten vor Schluss war eben eine solche Kombination, in der die Stars des HC Lugano für einige Momente ihre Klasse aufblitzen liessen. Das 4:2 ins leere Tore durch Doppeltorschütze Mike Maneluk 13 Sekunden vor Spielende war nur noch Resultatkosmetik.

Luganos Wirbel nur 20 Minuten

In Freiburg hatte Lugano ja am letzten Freitag kurz vor Schluss mit 4:2 in Rückstand gelegen, diesen Fehler wollte man laut Trainer Huras diesmal nicht mehr begehen: «Meine Mannschaft hat druckvoll begonnen, und hätte eigentlich schon im ersten Drittel alles klar machen müssen. Aber Goalie Kohler hat bestens gehalten.»

Der Favroit begann zu Hause wie die Feuerwehr, und das 2:1 nach 20 Minuten war ein viel zu kleiner Vorsprung verglichen mit den vielen Chancen. Freiburgs Schümperli hatte auf der Gegenseite mit einem abgelenkten Schuss praktisch mit dem ersten richtigen Angriff getroffen. Die Führung der Gäste dauerte jedoch nur wenige Sekunden, ehe Rhodin und Berger Maneluk völlig vergassen und dieser mit einem wuchtigen
Hocheckschuss Kohler keine Chance liess. Auch im zweiten Drittel hatte Lugano zuerst mehr vom Spiel, aber Freiburgs Boxplay klappte an diesem Abend gut.

Maurers Ausgleichstor verlieh Flügel

Fast wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel zur Spielmitte der Ausgleich. David Maurers erster Saisontreffer nach einer gelungenen Passfolge zum 2:2 führte dazu, dass plötzlich wieder jeder Spielausgang möglich war. In der Folge hatten die Freiburger ihre besten Momente und konnten kurz vor dem zweiten Seitenwechsel sogar 5 gegen 3 spielen, allerdings ohne zu richtigen Chancen zu kommen. Nach den beiden Shorthandern im Freitagsspiel ging man aber auch nicht mehr das letzte Risiko ein, und Lugano verhielt sich in der Abwehr routiniert und standfest. Im Nachhinein verpasste der HCF in dieser Phase vielleicht ein noch besseres Resultat.

Auch Plüss verletzt

Meistens in solch engen Spielen kann der Heimklub oder der Favorit eben in diesen Phasen noch einen Zacken zusetzen. Bei den Freiburgern kam im einmal mehr verlorenen letzten Drittel auch wieder eine Portion Pech dazu. Kurz nach Connes 3:2 verletzte sich Stürmer Beni Plüss nach einem Rencontre mit Hirschi. Plüss fällt laut Direktor Roland von Mentlen mit einem Muskelriss oberhalb des Knies wohl auch für einige Wochen aus. Dabei hatte man nach dem Comeback von Geoffrey Vauclair, der im dritten und vierten Block zum Einsatz kam, gehofft, dass endlich Schluss mit dem Verletzungspech sei.

Meistgelesen

Mehr zum Thema