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500 Behinderte in Rust

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500 Behinderte in Rust

Auch Freiburger genossen einen Tag im Europapark

Bei wunderbaren Wetterverhältnissen haben über 500 Behinderte aus der ganzen Schweiz einen Tag im Europapark genossen. Auch Rollstuhlfahrer kamen voll auf ihre Kosten.

Autor: Von NICOLE BASIEUX

Schon zu früher Stunde ging es in den Heimen emsig zu und her. Endlich war er da, der langersehnte Tag, an dem alle miteinander mit Reisecars nach Rust in den Europapark fuhren. Dank der grosszügigen Spende und Zusammenarbeit des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes Astag, Car Tourisme Suisse, der Firma Horner Reisen aus Tafers und der Familie Mack, welcher der Europapark Rust gehört, konnten 500 Behinderte und Betreuer einen einmaligen Tag erleben.Der Car machte die Runde durch den Kanton Freiburg, um alle Teilnehmenden abzuholen: Heimwerkstatt Linde in Tentlingen und Heim-Werkstatt «La Colombière» waren die Einstiegsorte. Zwei Cars und ein Minibus vermochten die 90 Gäste nach Deutschland zu fahren. Alles lief wie am Schnürchen, trotz verschlafenen Heimbewohnern und bemühten Betreuern konnte die dreistündige Carfahrt in Angriff genommen werden.

Wetterglück

Bald schon kam die Sonne zum Vorschein und alle Beteiligten freuten sich riesig, dass sie solches Glück mit dem Wetter hatten. Für die Behinderten in den Rollstühlen sei es jedoch gerade an der Grenze mit der Kälte, sagte ein Betreuer. Endlich angekommen, gab es vor dem Eingang in den Europapark ein riesiges Gruppenfoto. Unzählige glückliche Gesichter leuchteten, und alle winkten freudig in die Kamera. Auch für das Mittagessen war gesorgt. In einem riesigen Zelt, welches die 500 Gäste locker aufzunehmen vermochte, wurde zu Mittag gegessen: Suppe, Brot und Wienerli sowie Mineral, Tee und Kaffee à discrétion.Ziemlich rasch zog es aber die meisten wieder raus aus dem Zelt. In kleinen Gruppen verstreuten sich alle im Vergnügungspark. Auf dem Programm standen zwei Shows am Nachmittag, die je nach Lust und Laune besucht werden konnten: eine Zirkus- und eine Eisshow.Die schnellen Bahnen waren zwar tabu für die Behinderten, doch manch ein Betreuer gönnte sich eine kurze, aber nervenkitzelnde Fahrt auf dem Eurosat oder einer anderen schnellen Bahn. Für die Behinderten im Rollstuhl war der Zug Europapark-Express ein voller Erfolg. So sahen sie einen grossen Teil des Parks, waren an der Wärme und konnten in aller Ruhe die Aussicht der Winterlandschaft geniessen. Nach Winter und Weihnachten sah der Park allemal aus: künstlicher Schnee lag auf den unzähligen Tannenbäumen, ganz viele Lichter erhellten die einbrechende Nacht, viele Stände mit Weihnachtsartikeln luden zum Bestaunen und hin und wieder der Geruch von Glühwein machten die Stimmung perfekt.Brigitte, welche geistig behindert ist, und ihre Betreuerin Lilly genossen den Tag in vollen Zügen. Auch der im Rollstuhl sitzende Adriano mit seinem Betreuer Marius strahlten über das ganze Gesicht. Am allermeisten freute sich Adriano auf den Car, denn der hatte es ihm angetan: «Er redet seit einer Woche von nichts anderem mehr», erzählt Lilly lachend.Ein letztes Highlight vor der Heimfahrt war der Besuch der Eisshow. Während einer halben Stunde zeigten Profis eine wunderschöne und abwechslungsreiche Show, die einigen Besuchern den Atem stocken liess. Die Zeit verging wie im Flug. Schon besammelten sich alle wieder auf dem grossen Parkplatz, um die Heimreise in den Cars anzutreten. Kaum setzte sich der Car in Bewegung, fing es draussen an zu regnen. Besser hätte das Timing nicht sein können. Manch einer wird sich an diesen schönen und erlebnisreichen Tag mit Freuden erinnern.

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