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500 Meter zu kurz für Hugo Raemy

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Guido Bielmann

Das Rennen der Männer entwickelte sich spannend. Bereits am Anfang setzten sich das Duo Stähli/Raemy ab. Eigentlich ist der für den TV Bösingen laufende Berner Stephen Stähli stärker einzustufen als Hugo Raemy. Doch auf Grund des Trainingsdefizits von Stähli erwiesen sich die beiden in diesem Rechthalten-Lauf als fast ebenbürtig.

«Ich war kaputt»

Hugo Raemy hat den Geländelauf von Rechthalten schon dreimal gewonnen, nämlich in den Jahren 2000, 2001 und 2003. Er war es, der am Sonntag auf den ersten sieben Kilometern den Takt angab und auch mehrere Male wegzukommen versuchte. Schliesslich drehte der Wind im Geländetiefpunkt des Rennens, als sich Stähli plötzlich alleine an der Spitze sah: «Ich schaute einmal zurück, und da war Hugo nicht mehr bei mir.»

Doch das Rennen war damit noch nicht gelaufen. In den letzten zwei Steigungen versuchte Hugo Raemy nochmals heranzukommen. Auf der Zielgeraden sah Stähli zwar locker aus, aber er meinte nach seinem ersten Rechthalten-Sieg: «Es sah vielleicht locker aus, aber ich war kaputt. Noch 500 Meter weiter, und Hugo hätte mich geschlagen.»

Tatsächlich hatten sich die beiden Spitzenläufer einen harten Fight geliefert. Zudem war das Terrain im Wald und auf den Feldwegen nach dem Nieselregen am Vormittag ziemlich anspruchsvoll. Den Murtenlauf Anfang Oktober hatte Stähli ausgelassen, weil er just zuvor krank geworden war. An die Spitzenzeiten dieses Geländelaufes von Rechthalten kamen die beiden nicht heran.

Hugo Raemy war seinerseits mit seinen 37:18 Minuten nicht zufrieden. 2003 war er 36:22 gelaufen. Allerdings entspricht Raemys gelaufene Zeit auch seiner Leistung am Murtenlauf, wo er als dritter Freiburger 1:00:32 geschafft hatte. «Man wird auch nicht jün- ger», kommentierte Raemy schmunzelnd.

Kempf im Finish vor Huber

Hinter dem Spitzenduo hatte sich bis zum 6. Kilometer eine Sechsergruppe formiert. Dann ging die Selektion nach hinten in der Guglera- und Moosholzpassage los. Nach sieben Kilometern lag der einheimische Erich Huber an dritter Stelle, 20 Meter vor Andreas Kempf (TSV Düdingen). Nach zehn Kilometern liefen die beiden gemeinsam, und im Finish hatte schliesslich der jüngere Kempf den längeren Atem. Für beide war das Resultat in Ordnung, denn Kempf war im Vorjahr Sechster und Huber 15. geworden. Auf dem 5. Rang klassierte sich der Gifferser Werner Brügger, der ein solides Rennen lief.

Insgesamt waren in Rechthalten 376 Läuferinnen und Läufer am Start. Auf Grund des Regenwetters am Morgen, das gewiss etliche Kurzentschlossene abgehalten hatte, und der Tatsache, dass der Lauf nicht zum Freiburger Cup zählte, war dies sicherlich ein gutes Teilnehmerergebnis.

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