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5000 demonstrieren in Bern für Pflegeinitiative

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Vier Wochen vor der eidgenössischen Abstimmung hat das Gesundheitspersonal am Samstag in Bern an einer Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen und ein Ja zur Pflegeinitiative demonstriert.

Mehrere tausend Personen zogen am Nachmittag von der Schützenmatte durch die Stadt zu einer Schlusskundgebung auf dem Bundesplatz. Sie skandierten Slogans wie «Notruf – Pflegeberuf». Die Organisatorinnen des Bündnis› Gesundheitspersonal schätzten die Zahl auf 5000 Teilnehmende.

Im Rahmen der Kundgebung berichteten Gesundheitsfachfrauen aus allen Landesteilen, wie sie im Alltag den «Notstands» in der Pflege erlebten. Derzeit seien 11000 Stellen in der Pflege unbesetzt, was zu enormen Druck und für die Patienten gefährlichem Qualitätsverlust führe.

In den Reden wurde für eine Annahme der Pflegeinitiative geworben. Eine blosse Ausbildungsoffensive, wie sie der indirekte Gegenvorschlag vorsehe, genüge nicht, hiess es. «Was nützt dies, wenn viele den Beruf nachher verlassen?», fragte sich eine Rednerin. Nötig sei eine grundsätzliche Reform des Gesundheitswesens.

Auf Transparenten und Schildern war unter anderem zu lesen «Wir retten Euch – Rettet uns», «Stoppt Burnout und Erschöpfung» odere «Klatschen reicht nicht.». Zur Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis Gesundheitspersonal, dem über 10 Berufsverbände und Gewerkschaften angehören, darunter der Berufsverbund der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK).

Initiative und Gegenvorschlag

Die vom SBK lancierte Pflegeinitiative verlangt, dass Bund und Kantone für eine ausreichende, allen zugängliche Pflege von hoher Qualität sorgen. Der Bund soll die Arbeitsbedingungen in den Spitälern, Heimen und Spitexorganisationen verbindlich regeln. Dazu zählt die Höhe der Löhne.

Dem Bundesrat und einer Mehrheit des Parlaments geht die Initiative zu weit. Ein indirekter Gegenvorschlag sieht vor, dass Bund und Kantone für die nächsten acht Jahre rund eine Milliarde Franken in die Ausbildung von Pflegepersonal investieren. Der Gegenvorschlag käme bei einer Ablehnung der Initiative zum Zug.

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