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60 neue Arbeitsplätze mit Ausbaupotenzial

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60 neue Arbeitsplätze mit Ausbaupotenzial

Freiburg erhält eines der beiden nationalen «Call Center» der Post

Postkundinnen und -kunden sollen zu all ihren postspezifischen Fragen schnell und kompetent eine Antwort erhalten. Eine dieser Telefonzentralen wird ab 2005 in Freiburg eingerichtet – mit rund 100 Mitarbeitenden.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

«Das ist ein konkretes Beispiel für unsere Bestrebungen, gute, dezentrale Arbeitsplätze anzubieten. Die Post ist die Arbeitgeberin mit den meisten dezentralen Arbeitsplätzen», sagte Pascal Lorenzini, Pressesprecher der Post. Das wolle sie auch weiterhin bleiben und nicht einfach in Zürich oder Genf zentralisieren. Auch sollten immer wieder andere Regionen berücksichtigt werden.

Nichts mit Briefverteilzentrum zu tun

Ist dies also für Freiburg ein Trösterchen für die entgangenen 130 Stellen eines regionalen Briefverteilzentrums? «Das hängt nicht direkt zusammen. Es hat eine unabhängige Evaluation der möglichen Standorte gegeben», sagte Lorenzini. Wirtschaftliche sowie regionalpolitische Kriterien hätten schliesslich für Freiburg und Schaffhausen gesprochen.

An diesen beiden Standorten sollen je 100 Personen in 60 Vollzeitstellen ab erstem Halbjahr 2005 auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zu allen Angeboten der Post Auskunft geben. «Nicht nur darüber, wie viel ein Brief im Inland kostet», sagte Lorenzini. Die Aufgaben seien sehr vielfältig. Es gebe in allen Bereichen der Post sehr viele mögliche Fragen, welche Kundinnen und Kunden zum Telefonhörer greifen liessen. Die neuen Call Center würden solchen Leuten den ersten Kontakt erleichtern sowie rasch und umfassend Fragen beantworten. Momentan sei aber die neue Nummer noch nicht bekannt.

Vielleicht bald nicht nur 60 Stellen

Die 50 neuen Vollzeitstellen in der Schweiz (von bisher 70 auf 120) sollen bis spätestens Ende 2005 besetzt sein. Bis 2007 herrsche in Freiburg wie in Schaffhausen Ausbau-Potenzial. Kundenverhalten wie Internet-Einzahlungen oder Home-Shopping sorgten nämlich dafür, dass das Bedürfnis nach telefonischem Kundendienst tendenziell steige, sagte Lorenzini.

Der Standort Freiburg ist mit dem Wallis auch in der Pole-Position für ein Regionalzentrum in der Videocodierung der Post (65 Arbeitsplätze). Was hat der Call-Center-Entscheid dabei für Auswirkungen? «Die Konzernleitung hat noch nicht entschieden», sagte Lorenzini. Aber die Chancen des Wallis seien dadurch deutlich gestiegen.

Postfinance-Call-Center Bulle bleibt

Vorerst freut sich Freiburg aber über neue Telefonberater. Bis im Herbst 2004 wolle die Post die Details der Umsetzung erarbeiten, ist der gestrigen Medienmitteilung zu entnehmen. Dabei wird in zwei Richtungen gearbeitet: Technisch braucht es eine weit entwickelte und ausbaubare Informatik-Plattform. Zudem sollen möglichst viele heutige Mitarbeitende der 30 Call Center an 16 Standorten nach Freiburg oder Schaffhausen transferiert werden. Wenn dies nicht möglich sei, suche die Post interne Lösungen.

«Die bisherigen Call Center wie dasjenige für Postfinance in Bulle bleiben für spezifische Fragen im heutigen Rahmen bestehen», sagte Lorenzini. Gleichzeitig sollen aber möglichst viele neue Call-Center-Agenten an den neuen Standorten rekrutiert und ausgebildet werden.

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