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60’000 Personen besuchten das sechste Murtner Lichtfestival

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Die sechste Ausgabe des Murtner Lichtfestivals war aus Sicht der Organisatoren ein Erfolg: Trotz Pandemie gab es ausverkaufte Abende, das Festival hatte Wetterglück und zu lange Staus konnten vermieden werden. 

Nach zwölf Tagen sind die Scheinwerfer in und um das Murtner Stedtli erloschen, die sechste Ausgabe des Lichtfestivals ist am Sonntag zu Ende gegangen. Trotz der besonderen Pandemiesituation konnten die Organisatoren am letzten Festivaltag eine sehr positive Bilanz ziehen. «Wir hatten etwas mehr als 60’000 Besucherinnen und Besucher und perfektes Wetter», sagte Simon Neuhaus, stellvertretender Geschäftsleiter von Murten Tourismus. Die beiden Samstage seien mit je 10’000 Eintritten ausverkauft gewesen. Finanziell erwartet das OK schwarze Zahlen oder eine schwarze Null. Mit 300 Helferinnen und Helfer sei die «Lichtfestival-Familie» in diesem Jahr grösser gewesen.

Fast 20 Arteplagen befanden sich beim Stedtli, im Museum von Murten und am Seeufer. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben waren die Installationen ruhiger. Etliche konnten gut im Vorbeigehen betrachtet werden, was Menschenansammlungen verhindern sollte. Das bestätigten die Organisatoren an ihrer Bilanzpressekonferenz. «Es war weniger spektakulär und weniger Show als 2020, aber dafür poetischer», so Neuhaus. Die Besucherinnen und Besucher hätten es geschätzt, dass das Lichtfestival auch ruhiger sein kann.

Auch Schulklassen aus der Region haben sich am Festival beteiligt. 
Corinne Aeberhard

Traditionen beibehalten

Traditionen wie die Wunschlaternen auf dem See, die Live-Show mit Musik und Licht in der Deutschen Kirche und die Projektion mit dem Auftritt von Schauspielern auf dem Berntorplatz hielten die Organisatoren bei. Etwas über 8000 Besucherinnen und Besucher schauten sich das Kirchenspektakel an. Damit sei das Interesse an dieser Show gleich gross gewesen wie in den Vorjahren. Verglichen mit der letzten Ausgabe 2020 trieben weniger Wunschlaternen auf dem See. Damals sprachen die Organisatoren von 8000 Laternen, dieses Jahr seien es 5000 gewesen. Die Wunschlaternen hätten die Leute erneut wieder berührt, sagte Marianne Siegenthaler, Vorstandspräsidentin von Murten Tourismus. «Es war eine wunderschöne und sehr friedliche Ambiance.»

Eine Neuerung der sechsten Ausgabe war, dass Tickets – pandemiebedingt – ausschliesslich online im Vorverkauf angeboten wurden. So hatten es die Veranstalter vor dem Festival bekanntgegeben und dennoch Abendkassen aufgestellt. Etwa 10 Prozent der Besucherinnen und Besucher hätten erst vor Ort ihre Tickets gekauft. Als das OK nach den ersten Festivaltagen den Andrang besser einschätzen konnte und offiziell auf die Abendkassen hinwies, sei dieser Wert auf 20 Prozent gestiegen. Weil nicht alle Besucherinnen und Besucher ihre Tickets online kaufen oder erst spontan entscheiden wollten, ob sie ans Festival gehen, sei die Abendkasse ein gutes Angebot, so Siegenthaler. Das OK möchte dennoch Tickets in Zukunft vor allem online verkaufen.

«Gewaltiger Personenfluss»

Auch die Begrenzung der Besucherzahlen wurde wegen der Pandemie eingeführt und könnte bei den kommenden Ausgaben wiederkommen, war Neuhaus Einschätzung.

Mit Blick auf die Qualität des Besuchs macht eine Begrenzung durchaus Sinn.

Simon Neuhaus
Stellvertretender Geschäftsleiter von Murten Tourismus

Weiter würde eine solche Massnahme den Organisatoren und Helfern entgegenkommen, die, so die Worte des Geschäftsleiters von Murten Tourismus, Stephane Moret, «einen gewaltigen Fluss an Personen und Fahrzeugen managen müssen». In diesem Jahr habe er den Eindruck, dass dieser Fluss bewältigt worden sei. «Es gab keine extremen Wartezeiten.» Neuhaus ergänzte: «Die Besucherinnen und Besucher zeigten Verständnis, wenn es doch mal etwas länger dauerte.»

Mittlerweile ist es eine Tradition, dass Murten im Winter leuchtet.
Corinne Aeberhard

10’000 Franken Spenden

Ein bisschen Sorge hatte das OK im Vorfeld, wie die Besucherinnen und Besucher auf die Erhöhung des Ticketpreises von fünf auf acht Franken reagieren werden. «Schlussendlich hatten wir sehr wenige Reaktionen dazu und keine Preisdiskussionen an den Kassen», so Neuhaus. Besucherinnen und Besucher seien sogar bereit gewesen, mehr zu bezahlen. Beim Onlinekauf der Tickets konnte nämlich ein zusätzlicher Betrag gezahlt werden für die Unterstützung einer Arteplage im 2023. 10’000 Franken seien so zusammengekommen. «Das ist sehr bewegend.»

Kommentar (1)

  • 31.01.2022-Cornelia Ehrbar

    Da hatte ich mich also im Vorfeld getäuscht, denn die Besucher haben die Einschränkung, Trotz meiner Bedenken, hingenommen. Gratulation an das OK Team. Qualität vor Quantität. Eine Überlegung die sich vielleicht auch auf andere Bereiche des öffentlichen Lebens verlegen wird?

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