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8-ung – Vrorutiel

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Gastkolumne

Autor: Heinz Pfander

8-ung – Vrorutiel

Whol neiamnd ist doavr gfeiet Vroturiele zu hbaen, scih in der Berutilenug von Persnoen und Stiuatonien zu täsuchen. Sei es in psoitvier – vroalelm aebr acuh in ngetaveir Hnsichit. So ghee ich dvoan aus, dsas Sie deisen Txet rleaitv fleisesnd lseen knöenn, owbhol er chrüzfautsch dhaer kmomt.

Das Geheimnis liegt wohl darin, dass wir von Gewohnheiten geprägt sind und pauschale Denkmuster unsere Einschätzungen kanalisieren.

Viele Dinge werden so wahrgenommen, wie wir sie möchten, und nicht, wie sie wirklich sind. Schubladisierte Betrachtungen und Meinungen, die übrigens meistens im Plural formuliert sind, entbehren häufig jeglicher Grundlage und Wahrheit. Gemäss Untersuchungen werden Vorurteile vielfach durch gruppendynamische Prozesse ausgelöst, und schnell mal wird etwas als «aha typisch» taxiert.

Deutsche – Welsche – Ausländer – Schwarze – Blonde können nicht einfach so pauschalisiert beurteilt werden. Unternehmer, Firmen und vermögende Steuerzahler sind nicht generell Abzocker, sondern ziehen in erster Linie den Karren, der auch von vielen Trittbrettfahrern gerne benutzt wird. Genauso, wie die selbsternannten sozialen Genossen in gewissen Bereichen auch ihren Teil beitragen.

Mit Klischees behaftete Politausdrücke wie rechts – Mitte rechts – links – gemässigte Linke – bürgerlich – sozial – liberal – rot – grün usw. begegnen uns täglich und vermitteln ein Bild, welches derart unterschiedlich interpretiert werden kann, dass sich schon niemand mehr die Mühe macht, der Sache wirklich mal auf den Grund zu gehen! Die sprachliche Oberflächlichkeit verursacht laufend Fehleinschätzungen. Der Journalist oder die Nachrichtensprecherin wird schon recht haben …

Hartnäckig halten sich auch die Gerüchte, wonach die Berner langsam und die Zürcher arrogant, die Bündner sympathisch und die Walliser stur, die Genfer elitär und die Freiburger weder deutsch noch welsch sind! Solche harmlose Vorurteile sind mit einem Augenzwinkern zu ertragen und gehen unter die Abteilung Ironie. Sind Aussagen dieser Art jedoch wirklich negativ gemeint, vergiften sie das Klima und grenzen aus.

So verleiten blankes Nicht-Wissen und das mangelnde ehrliche Interesse am Mitmenschen oder an der Sache zu falschen Interpretationen und lassen dadurch keine neutrale Bewertung zu. Vielleicht ist es oft auch nur die Angst vor Neuem, welche gemachte Meinungen provoziert.

Nach-Urtiele snid in der Reegl farier und vrebinldchier. Dsas sie aebr imemr der Wieshiet lzteter Sclushs snid, ist bsetmimt acuh ein Vor-Urtiel.

Heinz Pfander aus Düdingen ist Inhaber der ATEC Personal AG und REGA-TEXT TV, Gastgeber der Wallenried-Gespräche und Initiant des PRIX ATEC. Als Mitglied des Gewerbeverbandes Sense ist er in einem FN-Kolumnistenkollektiv tätig, das in regelmässigem Rhythmus frei gewählte Themen bearbeitet.

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