Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

84 Millionen für den öffentlichen Verkehr im Kanton bis im Jahre 2011

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Arthur Zurkinden

freiburg Das grosse Bevölkerungswachstum, das Freiburg in den nächsten Jahren erleben wird, bereitet dem CVP-Grossrat Eric Collomb einige Sorgen. «Zehntausende von neuen Einwohnern werden das Bedürfnis nach Mobilität anschwellen lassen. Deshalb muss das Angebot des öffentlichen Verkehrs in Freiburg verbessert werden», forderte er in seinem Vorstoss an den Staatsrat und sprach von einer heute besorgniserregenden Lage.

Zahlreiche Projekte

In seiner Antwort zeigt nun der Staatsrat auf, dass auch im Kanton Freiburg vieles unternommen wird. So ruft er u. a. in Erinnerung, dass der Grosse Rat im November 2007 einen Verpflichtungskredit von 36,2 Millionen Franken für die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs genehmigt hat. Zuzüglich der Bundesbeiträge würden sich somit die geplanten Investitionen 2007 bis 2011 auf 84 Millionen belaufen. Unter den zahlreichen Projekten, die mit diesem Kredit finanziert werden sollen, nennt der Staatsrat die Erneuerung der Strecken Bulle-Romont und Freiburg-Murten-Ins sowie der Bahnhöfe auf diesen Strecken. «Besonders die Arbeiten an den Bahnhöfen zwischen Freiburg und Murten werden die Beförderungsfähigkeit steigern und somit die starke Nachfrage auf dieser Strecke befriedigen», hält der Staatsrat fest.

Weiter erwähnt er den massiven Ausbau des Angebots in der Agglomeration Freiburg (rund 50 Prozent in zehn Jahren). In Bulle werde der regionale Verkehrsverbund Mobul seinen Agglomerationsplan im Dezember des laufenden Jahres in Betrieb nehmen. Zudem erinnert er an den Ende 2006 eingeführten Tarifverbund Frimobil und an den Halbstunden-Takt zwischen Bern und Freiburg sowie Bulle und Freiburg.

Freiburger S-Bahn als Herzstück

Weiter lässt der Staatsrat verlauten, dass er die feste Absicht hat, die S-Bahn Freiburg als Herzstück des öffentlichen Verkehrs möglichst rasch zu verwirklichen. Dabei sei auf allen Strecken, welche die Stadt Freiburg bedienen, ein Halbstunden-Takt vorgesehen.

Nebst den Projekten des Verpflichtungskredits bedingt die Einführung der Freiburger S-Bahn auch zusätzliche Modernisierungen des SBB-Netzes. Laut Staatsrat müssten insbesondere folgende Arbeiten vorgenommen werden: Umbau der Haltestelle Cheyres zu einer Kreuzungsstation; Ausbau des Bahnhofs Grolley, um eine gleichzeitige Einfahrt zu ermöglichen; Bau einer Doppelspurinsel in Givisiez, inklusive Modernisierung der Haltestelle Givisiez; neue Haltestelle in Avry und Endstation.

Haltestelle St. Leonhard bis Ende 2011 geplant

«Nicht zuletzt muss auch die neue Haltestelle im St. Leonard Erwähnung finden, deren Inbetriebnahme unter Vorbehalt der Bewilligungs- und Finanzierungsverfahren auf Ende 2011 geplant ist», schreibt der Staatsrat und verweist auf die fast fünf Millionen, die er im Rahmen des Konjunkturförderungs-Programms in den öffentlichen Verkehr investiert.

Mehr zum Thema