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900 Jahre: Das Kloster Engelberg feiert

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Ein Kloster feiert zwölf Monate lang: Das Engelberger Jubiläumsjahr soll zu einem Jahr der Begegnungen werden. Mit dem Beginn des Kirchenjahres begannen die Feierlichkeiten. Bei der Eröffnungsfeier am ersten Advent war der Samichlaus prominenter Gast. Bereits am Abend zuvor hatte Abt Christian Meyer die Bischofsstäbe des Bruderschaftssamichlaus sowie seiner Gehilfen, der Schul-Samichläuse, gesegnet, bevor diese offiziell zu ihren Familienbesuchen entsandt wurden. Das Aussenden des Samichlaus am ersten Advent hat in Engelberg Tradition; ansonsten wurden keine «Promis» zum Eröffnungsgottesdienst eingeladen.

Das Kloster blickt im Festjahr weit in seine Vergangenheit zurück, so etwa auf den «Engelberger Codex 314». Die wenigsten werden wissen, dass dies eine im Mittelalter im Kloster entstandene Komposition ist. Zum allgemeinen Wissensgut gehört schon eher, dass in der Klosterkirche Engelberg die grösste Orgel der Schweiz steht. Während des Jubeljahrs werden Stücke aus dem Codex auf dieser Orgel erklingen. «Das Kloster und die Gemeinde stehen auch heute immer wieder vor Herausforderungen», hält Abt Christian Meyer in einem Grusswort zum Jubiläumsjahr fest. Er steht seit November 2010 der Klostergemeinschaft vor. Wie in der Vergangenheit könne Engelberg auch im 21. Jahrhundert Grosses erreichen, so Meyer – «vorausgesetzt, alle ziehen am gleichen Strick». Deshalb soll das Jubiläum laut dem Abtwort zu einem Jahr der Begegnungen werden. Kirchliche und weltliche Aktivitäten sollen sich zu vielfältigen Festivitäten vereinen. Das Leitmotiv für das Jubiläumsjahr orientiert sich an der Regel des heiligen Benedikt, die mit den Worten «Höre, mein Sohn» beginnt. Der leitmotivische Dreiklang «Hören – suchen – gestalten» soll nach Wunsch des Abts das Fundament sowohl für die Feiern als auch für die Zukunftsgestaltung bilden.

Das Kloster hat dazu beigetragen, dass sich der Ort Engelberg zu einem Tourismuszentrum entwickelt hat. Die Mönche richteten ihre Tätigkeit stark auf die Bedürfnisse der Talschaft aus, erzählt die Klosterchronik. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Seelsorge in der Pfarrei, Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie die Schreinerei und Kultur- und Landschaftspflege.

Über Kantonsgrenze hinaus

Das Kloster strahlt auch weit über die Talschaft hinaus. Seit mehreren Jahrhunderten pflegt es engen Kontakt zu «Partnergemeinden» in den Kantonen Bern, Aargau, Zürich, Obwalden und Nidwalden. Mit ihnen wird es im Jubiläumsjahr einen regen Austausch geben. In den einzelnen Gemeinden bereiten externe Organisationen die Veranstaltungen vor. Die durch das Jubiläum «900 Jahre Benediktinerkloster Engelberg» neu entstehenden Kontakte sollen über das Jubiläumsjahr hinaus gepflegt und intensiviert werden. Bei verschiedenen Partnergemeinden sind Angebote wie die Neuanlegung eines Wanderwegs oder Ähnliches in Vorbereitung, die über das Jubiläumsjahr hinaus Bestand haben sollen.

Das Kloster Engelberg hat drei Klöster gegründet, die noch heute bestehen. Es handelt sich um die Benediktinerabteien Conception in Missouri (1873) und Mount Angel in Oregon (1882). 1932 übernahm das Kloster zudem Missionsaufgaben in Kamerun und gründete dort 1964 das Kloster Mont Febe in der Hauptstadt Yaoundé. Im September 2020 findet in Rom ein Äbtekongress statt. Auf dem Rückweg werden die Tochtergründungen nach Engelberg eingeladen.

Im weiteren organisiert das Kloster Conception im Mai 2020 eine Pilgerreise, die sie unter anderem nach Engelberg führen wird. Das Kloster Mount Angel ist zudem Thema der Ausstellung im Nidwaldner Museum in Stans. Grund: Der Gründer von Mount Angel, Pater Adelhelm Odermatt, ist im nidwaldnerischen Buochs aufgewachsen.

Das Jubiläumsjahr endet am 31. Dezember 2020. In die Feierlichkeiten eingebunden sind verschiedene klosterinterne Feiern wie der Benediktstag am 21. März, der Gründungstag am 1. April, der Tag der heiligen Mönche von Engelberg am 3. Mai und der Tag der Erzengel am 29. September.

«Das Kloster und die Gemeinde stehen auch heute immer wieder vor Herausforderungen.»

Christian Meyer

Abt des Klosters Engelberg

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