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Ab 2011 gehen die Freiburger ins «Equilibre»

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Autor: Carole Schneuwly

FreiburgWenn die Freiburgerinnen und Freiburger ab Ende 2011 im neuen Kulturhaus auf der Schützenmatte ein Theater, ein Konzert oder eine Oper besuchen, dann werden sie ihren Freunden sagen: «Wir gehen ins Equilibre.» Dieser Name hat sich aus ursprünglich 1348 Vorschlägen aus der Bevölkerung durchgesetzt. Eine Jury hatte aus all diesen Vorschlägen fünf ausgewählt und sie der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt (die FN berichteten). Vom 3. September bis zum 3. Oktober wurden 1862 Stimmen abgegeben, davon 89 Prozent via Internet, der Rest schriftlich. Der Vorschlag «Equilibre» machte mit 739 Stimmen (39,7 Prozent) klar das Rennen vor «Thetris» (507 Stimmen) und «Tivoli» (292 Stimmen).

Carl-Alex Ridoré, Oberamtmann des Saanebezirks und Präsident des Gemeindeverbandes Coriolis, zeigte sich am Mittwoch vor den Medien zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs. Der Name «Equilibre» lasse verschiedene Deutungen zu: Man könne an die Architektur des Bauwerks mit seinen beiden imposanten Flügeln denken, aber auch an das Gleichgewicht zwischen den Sprachen und Kulturen, an das anzustrebende finanzielle Gleichgewicht oder auch an die verschiedenen Kunstformen, die alle auf ihre Weise auf der Suche nach dem Gleichgewicht seien.

«Ein Beitrag zur Geschichte»

Freiburgs Syndic Pierre-Alain Clément nutzte die Gelegenheit, um sein Credo von der multikulturellen Stadt zu wiederholen: Freiburg möge zweisprachig sein, vor allem aber sei es multikulturell. Der Name des neuen Theaters verweise auf die Notwendigkeit, den Ausgleich zwischen allen Kulturen zu suchen, die in der Stadt und den umliegenden Gemeinden vertreten seien.

Die Autorin des Vorschlags, Eva Winters aus Freiburg, räumte ihrerseits ein, dass sie hauptsächlich an die Architektur des Gebäudes gedacht habe. «Ich bin eines Morgens mit der Idee aufgewacht, und jetzt freue ich mich, einen kleinen Beitrag zur Geschichte Freiburgs geleistet zu haben.» Als Anerkennung für ihren Vorschlag gewinnt Eva Winters eine Reise nach Venedig mit Eintritten ins Teatro La Fenice für zwei Personen.

In Fassade eingraviert

Wenn im kommenden Frühling die beiden überhängenden Flügel fertiggestellt sind, wird der Name «Equilibre» als Relief in die Fassade eingraviert. Diese Arbeit wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Zudem, so der Kulturdelegierte Markus Baumer, werde der Name eine zentrale Rolle im Kommunikationskonzept spielen, dessen Ausarbeitung man jetzt in Angriff nehmen könne.

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