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Ab 3. November wird geschlachtet

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Ab 3. November wird geschlachtet

Informationsabend über die Direktvermarktung von Fleisch

Eine Woche vor der Aufrichtefeier für das regionale Schlachthaus in Zollhaus hat die Genossenschaft Schlachthaus Sense-Oberland in Plaffeien zu einem Informationsabend über die Fleischverwertung eingeladen.

Von JOSEF JUNGO

Das in der Region auf natürliche Art erzeugte Fleisch sei von besonderer Qualität und mit der Schaffung der Schlacht-Einrichtungen seien gute Voraussetzungen für die Verwertung geschaffen, führte Regula Zenger von der Betriebsberatung in Grangeneuve einleitend aus. Jetzt gehe es darum, die Vermarktung aufzubauen, sagte sie.

Und diese erfordere eine gewisse Professionalität, müsse rentabel gestaltet werden und sollte am Schluss noch Freude bereiten. Dies alles unter einen Hut zu bringen, stelle hohe Anforderungen, räumte Regula Zenger ein. Mit der Direktvermarktung könne jedoch ein zusätzliches Einkommen erzielt werden. Jeder Betrieb müsse für sich Lösungen finden, denn es gehe darum, einen Weg zu finden zwischen den Erwartungen der Kunden einerseits und den Möglichkeiten des Betriebes andererseits. Aus dieser Situation heraus müsse sich auch die Verkaufsform entwickeln, so könnte beispielsweise das bestellte und wunschgemäss abgepackte Fleisch direkt beim Schlachthaus übergeben, geliefert oder vom Kunden auf dem Hof abgeholt werden. Denkbar sei auch, dass sich einige Betriebe für die Vermarktung zusammentun, hielt Regula Zenger fest.

Der Kunde erwarte einwandfreie Produkte, achte auf die hygienischen Verhältnisse, erwarte Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit, zähle auf fachliche Kompetenz und schaue auf den Preis. Die Kernfrage bleibe letztlich die Wirtschaftlichkeit, sagte sie. Laut einer Studie der Betriebsberatungs-zentrale in Lindau erlaubt die Direktvermarktung eine bessere Wertschöpfung. So wurde z. B. für Rindfleisch, ausgehend vom Kilopreis von 22 Franken, für Mischpakete 1405 Franken Mehrerlös erzielt. Nach Abzug der Kosten für die Direktvermarktung von 961 Franken resultierte ein Mehrverdienst von 444 Franken, sodass pro Stunde Vermarktungsaufwand ein Arbeitsverdienst von 22 Franken erzielt werden konnte. Beim Kalbfleisch lag der Arbeitsverdienst bei 24 Franken, beim Schweinefleisch bei 17 Franken. Die Kontrolle sei wichtig.
Schlachttiere jetzt anmelden

Wie Präsident Hans Marti ausführte, wird am 3. November mit den Schlachtungen begonnen. Interessenten werden ersucht, die Tiere beim Metzger Alex Brülhart, Brünisried, (Tel. Nr. 026 419 19 45) anzumelden. Der Vorstand habe auch die Gebühren festgelegt. Beispiel Grossvieh: Für das Schlachten, die Entsorgung und die Kühlung betragen diese 70 Rappen pro Kilo Schlachtgewicht. Für die Benützung des Verarbeitungsraumes werden pauschal 25 Franken verrechnet. Das Portionieren und Verpacken kostet pro Beutel 40 Rappen. Für das Wursten werden pro Kilo ebenfalls 40 Rappen verlangt, während für das Salzen und Räuchern eine Pauschale von 15 Franken verrechnet wird. Dazu kommen die Gebühren für das Wägen und die Fleischschau. Für Schweine betragen diese Gebühren 60 Rappen pro Kilogramm Schlachtgewicht, für Schafe und Ziegen über 25 Kilo 92 Rappen, für Tiere unter 25 Kilogramm wird pauschal 20 Franken verrechnet.

Im Schlachthaus werden nebst Grossvieh auch Kleinvieh, Wild und Kleintiere geschlachtet. ju
Aufrichtefeier –
Tag der offenen Tür

Am Freitag, 15. Oktober, um 15 Uhr sind die Genossenschafter, Behördevertreter, die Geldgeber und die Bauleute zur Aufrichtefeier für das Schlachthaus Zollhaus eingeladen. Dieses Selbsthilfe-Projekt wird getragen von Landwirten aus der Region Sangernboden und dem Sense-Oberland.

Am Samstag lädt die Genossenschaft Schlachthaus Sense-Oberland, Regionales Schlachthaus Zollhaus, ab 10 Uhr die Bevölkerung und Interessenten zur Besichtigung der neuen Einrichtungen ein. Dabei haben sie auch Gelegenheit, sich über organisatorische Fragen zu informieren. ju

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