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Abfall im Papiersack

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Bewohnerin der Stadt wird gebüsst

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

In der Stadt Freiburg wird Papier und Karton regelmässig eingesammelt. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Papiersäcke nicht nur mit Zeitungen gefüllt sind, sondern auch mit Abfall, sagt M.N., Angestellter der städtischen Müllabfuhr. «Nicht selten kommen Flaschen und andere Waren im untern Teil des Sacks zum Vorschein.» Einen entsprechenden Fall hatte das Bezirksgericht Saane am Mittwoch zu beurteilen. Der Angestellte der städtischen Müllabfuhr trat dabei als Zeuge auf.

A.B., eine Frau mittleren Alters, wohnhaft in der Stadt Freiburg, wurde als schuldig befunden, gegen das Gemeindereglement verstossen zu haben. Polizeirichter André Waeber verurteilte sie zu einer Busse von 50 Franken. A.B. muss ebenfalls die Gerichtsgebühren von 200 Fr. und allenfalls administrative Auslagen des Gerichts übernehmen.

Widersprüchliche Aussagen

Anlässlich der Verhandlung am Mittwoch kreidete Polizeirichter Waeber der Deliquentin vorab ihre unterschiedlichen Aussagen an. A.B habe zunächst abgestritten, den Coopsack deponiert zu haben. Später habe sie dann zugegeben, den Sack mit Papier hingestellt zu haben. Der Angestellte der Müllabfuhr fand im Sack allerdings Plastik und andere Abfälle. Er belegte die Aussage mit Fotos und erstattete im vergangenen August Anzeige. Da die Zeitschriften mit der Adresse von A.B. versehen waren, konnte die B

Im Rahmen der kurzen Einvernahme erkundigte sich Polizeirichter Waeber nach der finanziellen Situation. A.B sagte, dass sie ein regelmässiges Einkommen habe und etwa 3000 Franken verdiene.

Seit sechs Jahren ist das
Abfallreglement in Kraft

In der Stadt Freiburg ist das Abfallreglement seit 1998 in Kraft. Für einen 35-Liter-Sack, den meistverkauften, haben die Bewohner Fr. 1.40 und für einen 60-Liter-Sack Fr. 2.40 zu bezahlen. Papier und Karton wiederum wird regelmässig und ohne direkte Gebühr entsorgt.

Vor einem Jahr hingegen wurde in der Stadt Freiburg die automatische Sperrgutabfahr aufgehoben. Sperrgut sollte nur noch auf Anruf und gegen Bezahlung von 10 bis 50 Franken abgeholt werden. Das Sperrgut kann allerdings von Montag bis Samstagnachmittag in den Neiglen gratis abgegeben werden.
Ein flotteres Stadtbild war das Ziel der Aufhebung von dieser automatischen Sperrgutabfuhr.

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