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Abfallentsorgung: Streit um die Müllabfuhr

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Ab Januar übernimmt Freiburg die Abfall-entsorgung von Villars-sur-Glâne. Bisher war eine private Firma für die Kehrichtabfuhr zuständig. Zuerst muss Freiburg aber für 325 000 Franken einen neuen Müllwagen anschaffen. Der Freiburger Generalrat hat diese Kreditvorlage gestern Abend behandelt. Für Aufruhr sorgte ein Einwand der FDP-Fraktionssprecherin Antoinette de Weck: Villars-sur-Glâne sei nach wie vor vertraglich an die private Abfallfirma gebunden. Zwar habe der Oberamtmann der Gemeinde erlaubt, die Aufgabe an Freiburg zu übertragen. Die Firma habe diesen Entscheid aber vor das Kantonsgericht gezogen. «Bis der Richter entscheidet, wissen wir nicht, ob Freiburg die Müllabfuhr übernehmen darf», sagte de Weck. Die FDP schlug darum einen Änderungsantrag vor: Der Kredit werde nur unter der Bedingung gesprochen, dass der Richter den Rekurs zurückweist. Laut Vize-Syndic Jean Bourgknecht (CVP) hat das Unternehmen rekurriert, weil Villars die Müllabfuhr nicht öffentlich ausgeschrieben hat. «Unserer Ansicht nach ist das bei einer Zusammenarbeit von zwei Gemeinwesen aber auch nicht nötig.» Der Rat lehnte den Änderungsantrag mit 47 gegen 19 Stimmen bei einer Enthaltung ab und stimmte dem Kredit mit 55 Ja- zu einer Nein-Stimme bei zehn Enthaltungen zu. njb

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