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Abkommen erneuert

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Besuch ausserkantonaler Schulen

Nach der vierten Revision und dem Beitritt des Kantons Zürich muss das Abkommen der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz neu unterzeichnet werden. Kommissionssprecher Beat Vonlanthen wies darauf hin, dass nicht nur die obligatorischen, sondern auch die weiterführenden Schulen darin eingeschlossen seien. Davon profitieren besonders deutschsprachige Berufsschüler.

Nicht weniger als 416 haben im Schuljahr 1998/99 dank diesem Abkommen Berner Berufsschulen besucht. Beat Vonlanthen hielt jedoch fest, dass auch immer mehr französischsprachige Schüler mit der Absolvierung eines zehnten Schuljahres ausserhalb des Kantons davon Gebrauch machen. Laut Beat Vonlanthen besuchen 134 deutschsprachige Studenten eine ausserkantonale Fachhochschule. Für ihn ist dies aber auch ein Beweis dafür, dass das Angebot an der Freiburger Hochschule für Technik und Architektur (vormals Ingenieurschule) für die Deutschsprachigen ungenügend sei.
Er gab sich überzeugt, dass diese Zahl reduziert werden könnte, wenn in Freiburg zweisprachige Kurse angeboten würden, wie dies die Hochschule für Wirtschaft mit Erfolg praktiziere. Dieser Bemerkung schloss sich auch SP-Sprecher Josef Vaucher an. CSP-Sprecherin Josefine Schmutz-Siffert ihrerseits bemängelte, dass die Möglichkeiten, welche dieses Abkommen bietet, zu wenig bekannt seien. Sie dachte dabei an die Berufsberatung, welche die Freiburger Jugend vermehrt auf dieses Angebot aufmerksam machen müsste.
Erziehungsdirektor Augustin Macheret hielt fest, dass kein Mitgliedkanton eine vollständige Ausbildungspalette anbieten könne. Deshalb profitiere jeder Kanton von diesem Abkommen. Er verheimlichte aber auch nicht, dass das neue Abkommen Mehrkosten von jährlich 300000 bis 500000 Franken verursachen wird. Beat Vonlanthen gab zu bedenken, dass sonst bilaterale Abkommen abgeschlossen werden müssten, die teurer wären. Zudem wies er darauf hin, dass ein Gymnasiast, der eine ausserkantonale Schule besuche, den Kanton jährlich rund 4000 Franken weniger kostet als einer, der die hiesigen Mittelschulen absolviert.

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